Paris Saint-Germain






























































Paris Saint-Germain

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Basisdaten

Name
Paris Saint-Germain Football Club

Sitz

Saint-Germain-en-Laye, Frankreich

Gründung
12. August 1970

Farben
blau, rot und weiß

Eigentümer

Qatar Sports Investments

Präsident

Nasser Al-Khelaifi

Website

psg.fr
Erste Mannschaft

Cheftrainer

Thomas Tuchel

Spielstätte

Parc des Princes

Plätze
47.929

Liga

Ligue 1

2017/18
1. Platz


















Heim
















Auswärts




Der Paris Saint-Germain Football Club, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Paris Saint-Germain oder einfach nur PSG, teilweise auch als Paris SG geführt, ist ein französischer Fußballverein aus dem Pariser Vorort Saint-Germain-en-Laye.


PSG trägt seine Heimspiele im Prinzenparkstadion (Parc des Princes) aus. Die Vereinsfarben sind Blau und Rot. 2013 hat sich der Verein ein neues Logo gegeben,[1] das in der Anhängerschaft teilweise auf heftige Kritik gestoßen ist – unter anderem, weil „Saint-Germain“ darin deutlich kleiner geschrieben wird als „Paris“ und das Gründungsjahr (siehe Kapitel Geschichte) nicht mehr genannt wird.[2]




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


  • 2 Finanzen


  • 3 Vereinswappenhistorie


  • 4 Erste Mannschaft


    • 4.1 Kader der Saison 2018/19


    • 4.2 Trainer- und Funktionsteam der Saison 2018/19




  • 5 Erfolge


    • 5.1 National


    • 5.2 International




  • 6 Ehemalige Spieler und Trainer (Auswahl)


    • 6.1 Spieler


    • 6.2 Trainerhistorie


    • 6.3 Rekordspieler




  • 7 Fans


  • 8 Frauenfußball


  • 9 Rivalitäten


  • 10 E-Sport


  • 11 Literatur


  • 12 Weblinks


  • 13 Einzelnachweise





Geschichte |


Der Verein wurde am 12. August 1970 aufgrund einer Initiative von Pariser Persönlichkeiten offiziell gegründet[3] und ging aus dem Vorstadtclub Stade Saint-Germain aus Saint-Germain-en-Laye hervor, der bereits 1904 gegründet worden war.[4] Dieser hatte sich 1969/70 für den Aufstieg in die zweite Division qualifiziert. Diesen Platz nahm PSG ein und schaffte 1970/71 sogar den sofortigen Aufstieg in die oberste Spielklasse, die Division 1 (kurz D1), die seit 2002 als Ligue 1 bezeichnet wird. 1972 allerdings wurde PSG wegen der Verletzung einer Auflage des Fußballverbands FFF, wonach Profivereine auch einen Unterbau aus Amateur- und Jugendmannschaften haben mussten, in die drittklassige National versetzt, wobei die bisherige Ligamannschaft zum ebenfalls erst wenige Jahre zuvor neu gegründeten Paris FC wechselte. Dieser durfte in der Saison 1972/73 Saint-Germains Platz in der Division 1 einnehmen. PSG wurde in der dritten Liga wieder zu Stade Saint-Germain, das sich nach dem direkten Wiederaufstieg in die Division 2 1973 aber in Paris Saint-Germain FC zurückbenannte.[5]


Im gleichen Jahr stieg Modeschöpfer Daniel Hechter als Mäzen bei Saint-Germain ein; von 1974 bis 1978 war er Präsident. Mit der französischen Fußballlegende Just Fontaine als Trainer erfolgte der zweite Aufstieg in Folge und somit bereits nach der Spielzeit 1973/74 die Rückkehr in die D1. Kurioserweise stieg in derselben Spielzeit der Paris FC sportlich wieder aus der D1 ab. Seitdem spielt PSG ununterbrochen in der ersten Liga. 1974 erfolgte außerdem der Umzug des Vereins ins Prinzenparkstadion. Dieser neue Verein löste die beiden Pariser Traditionsvereine Racing Club und Red Star in der höchsten französischen Spielklasse als Hauptstadtclub ab.[6]


Zu Beginn der 1980er stellten sich mit dem zweifachen Gewinn des französischen Fußballpokals die ersten großen Erfolge ein, die vom Meistertitel der Spielzeit 1985/86 gekrönt wurden. Wichtige Spieler dieser Meistermannschaft waren der Mittelfeldregisseur Safet Sušić, der Torjäger Dominique Rocheteau und Kapitän Luis Fernández, der Jahre später den Verein auch zweimal als Trainer übernahm.


Noch erfolgreicher gestalteten sich die 1990er für den Hauptstadtklub; drei weitere Male konnte der Pokal gewonnen werden, in der Saison 1993/94 erneut die Liga. Teil dieser Meistermannschaft war der Liberianer George Weah, der in der darauffolgenden Spielzeit Torschützenkönig der Champions League wurde. Außerdem wurde Weah 1995 zum Weltfußballer und zu Europas Fußballer des Jahres gewählt; er wechselte aber im Sommer desselben Jahres zum AC Mailand.


Den größten Erfolg feierte PSG aber in der Spielzeit 1995/96, als der Verein im Finale des Europapokals der Pokalsieger mit Spielern wie Bernard Lama, Paul Le Guen, Youri Djorkaeff, Alain Roche, Vincent Guérin und Raí den österreichischen Klub SK Rapid Wien dank eines Tores von Bruno N’Gotty mit 1:0 bezwingen konnte. Im folgenden Jahr erreichte PSG nochmals das Finale dieses Wettbewerbs, musste sich diesmal aber dem FC Barcelona mit 0:1 beugen.


An solche Erfolge konnte PSG im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends nicht anknüpfen, obwohl der Verein große Summen in Spieler wie Nicolas Anelka, Stéphane Dalmat oder Pauleta investierte oder Talente wie Ronaldinho oder Gabriel Heinze relativ günstig erwarb. Zwar wurde der Pokal erneut dreimal gewonnen, in der Liga konnte PSG aber nur zu Beginn des neuen Millenniums wirklich überzeugen, während man daraufhin den Anschluss an die Spitzenmannschaften verlor und meistens im Tabellenmittelfeld zu finden war. Tiefpunkt war die Saison 2007/08, als der Verein nur knapp dem Abstieg entging. Die Saison 2010/11 wurde dann auf dem vierten Platz abgeschlossen, die beste Platzierung für den Verein seit mehreren Jahren. In der Europa League schied die Mannschaft im Achtelfinale gegen Benfica Lissabon aus.


In der Spielzeit 2011/12 gelang die Vizemeisterschaft, die beste Platzierung seit über zehn Jahren, zwölf Monate später schließlich der dritte Meistertitel. In den beiden folgenden Spielzeiten verteidigte PSG jeweils den Meistertitel. Dazu schafften es die Spieler in der Spielzeit 2014/15, sich in die Siegerlisten sämtlicher vier nationaler Wettbewerbe (Liga, Landes- und Ligapokal, dazu zu Saisonbeginn – und erneut vor dem Start der Spielzeit 2015/16 – die Trophée des Champions, also den Supercup) einzutragen; damit hatte PSG unter Trainer Laurent Blanc als erster französischer Klub überhaupt den „Quadruplé“ gewonnen.[7] In der Spielzeit 2015/16 konnten alle vier Titel verteidigt werden. In der Saison 2017/18 stellten sie in der Champions-League-Gruppenphase einen neuen Torrekord von 25 erzielten Toren auf.[8]
Mit dem 2:1 gegen den OSC Lille am 12. Spieltag der Saison 2018/19 stellte der Verein zudem einen neuen Startrekord für eine europäische Liga auf: 12 Siege in den ersten 12 Saisonspielen.[9] Am 15. Spieltag riss die Serie von 14 Siegen in Serie nach einem 2:2 bei Girondins Bordeaux.[10]



Finanzen |




Präsident Nasser Al-Khelaifi


2006 erwarb das US-amerikanische Unternehmen Colony Capital den Verein vom französischen Fernsehsender Canal+, der seit 1991 im Besitz von PSG gewesen war. Zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels waren die Schulden von PSG auf 240 Millionen Euro angewachsen.[11] Im Mai 2011 verkaufte Colony Capital 70 % seiner Aktienanteile für etwa 30 Millionen Euro an die katarische Investorengruppe Qatar Sports Investments (QSI); weitere 20 Millionen Euro wurden aufgebracht, um Schulden zu decken.[12] Ein Jahr später investierte QSI weitere 108 Millionen Euro in den Verein. 2012 übernahm QSI die restlichen 30 % Anteile von der Colony Capital. Die neu geschaffene Position eines Super-Managers (eine Art Sportdirektor nach englischem Vorbild) besetzte der neue Eigentümer des Vereins 2011 mit Leonardo, der Mitte der 1990er Jahre für PSG gespielt hatte; 2013 trat er wegen einer einjährigen Sperre zurück.[13]


Seit der Übernahme durch QSI gab Paris etwa 360 Millionen Euro für den Transfer neuer Spieler aus, während durch Verkäufe nur etwa 20,5 Millionen (Stand: August 2013) eingenommen wurden.[14] So wurden u. a. Kevin Gameiro für 11 Millionen und Javier Pastore für 42 Millionen Euro verpflichtet.[15][16] Pastore war der teuerste Neuzugang und zugleich der teuerste Neuzugang in der Ligue 1.[17] Trotz dieser namhaften Verstärkungen gelang dem favorisierten Club in der Spielzeit 2011/12 hinter dem HSC Montpellier lediglich die Vizemeisterschaft, obwohl Trainer Antoine Kombouaré als „Herbstmeister“ durch Carlo Ancelotti ersetzt worden war[18] und im Januar 2012 weitere hochkarätige Spieler (Maxwell, Alex, Thiago Motta) verpflichtet wurden.[19]
In den folgenden Jahren verstärkte PSG den Kader weiter und investierte vor und während der Saison 2012/13 ungefähr 130 Millionen Euro u. a. in die Verpflichtung von Zlatan Ibrahimović, was sich am Ende mit dem ersten Gewinn der Meisterschaft seit 19 Jahren auszahlte. Vor der Saison 2013/14 wurden erneut rund 111 Millionen Euro in neue Spieler investiert, darunter Edinson Cavani für rund 65 Millionen Euro, als neuer teuerster Neuzugang der Ligageschichte.[20]



Neymar Jr Presentation.jpg


Am 4. August 2017 wurde der Brasilianer Neymar Jr. offiziell als Neuzugang vorgestellt. Die festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro an dessen alten Club, dem FC Barcelona, machten Neymar zum bis dato teuersten Spieler der Fußballgeschichte.[21]


Mit einem Jahresumsatz von 80 Millionen Euro lag PSG 2012 in Frankreich hinter Olympique Marseille (150 Mio.) und Olympique Lyon (132 Mio.).[22] 2012 machte der Verein einen operativen Verlust in Höhe von etwa 92 Millionen Euro; zugleich gab man bekannt, einen Sponsorenvertrag mit der QTA (Katars Tourismusbehörde) abgeschlossen zu haben, der dem Verein bis 2016 etwa 600 Millionen Euro einbringen sollte. Kritiker behaupteten, QSI umgehe damit die Financial-Fair-Play-Vorgabe der UEFA, und verwiesen auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Sponsoring-Deals; so generieren etwa Vereine wie Real Madrid, FC Barcelona oder Manchester United mit ihren besten Sponsorenverträgen nur rund 10 Prozent dieser Summe.[23] 2012/13 betrug der Vereinsetat 300 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie der von Olympique Lyon. Einer der Gründe: mit Ibrahimović (jährlich 15 Mio.), Thiago Silva (9,6 Mio.) und Lavezzi (9,4 Mio.) standen bei PSG die drei bestbezahlten Spieler Frankreichs unter Vertrag.[24]



Vereinswappenhistorie |




Erste Mannschaft |



Kader der Saison 2018/19 |
























































































































































































































































Nr. Name Nat. Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter

01

Gianluigi Buffon

ItalienItalien

7655101670028. Jan. 1978
2018
2019

16

Alphonse Aréola

FrankreichFrankreich

7713437647527. Feb. 1993
2009
2019

50
Sébastien Cibois

FrankreichFrankreich

7732851965002. Mär. 1998

2021
Abwehrspieler

02

Thiago Silva (C)Kapitän der Mannschaft

BrasilienBrasilien

7680646335022. Sep. 1984
2012
2020

03

Presnel Kimpembe

FrankreichFrankreich

7722833172513. Aug. 1995
2005
2023

04

Thilo Kehrer

DeutschlandDeutschland

7727075112521. Sep. 1996
2018
2023

05

Marquinhos

BrasilienBrasilien

7718079595014. Mai 1994
2013
2022

12

Thomas Meunier

BelgienBelgien

7707642190012. Sep. 1991
2016
2020

13

Dani Alves

BrasilienBrasilien

7675436935006. Mai 1983
2017
2019

14

Juan Bernat

SpanienSpanien

7713493462501. Mär. 1993
2018
2021

20

Layvin Kurzawa

FrankreichFrankreich

7711437610004. Sep. 1992
2015
2020

31

Colin Dagba

FrankreichFrankreich

7734703162509. Sep. 1998
2016
2020

32

Kévin Rimane

Franzosisch-GuayanaFranzösisch-Guayana

7705660757523. Feb. 1991

2020

34

Stanley N’Soki

FrankreichFrankreich

7737084602509. Apr. 1999
2014
2021
Mittelfeldspieler

06

Marco Verratti

ItalienItalien

7712042272505. Nov. 1992
2012
2021

11

Ángel Di María

ArgentinienArgentinien

7693967515014. Feb. 1988
2015
2021

19

Lassana Diarra

FrankreichFrankreich

7682618465010. Mär. 1985
2018
2019

23

Julian Draxler

DeutschlandDeutschland

7715456290020. Sep. 1993
2017
2021

24

Christopher Nkunku

FrankreichFrankreich

7731475195014. Nov. 1997
2010
2020

25

Adrien Rabiot

FrankreichFrankreich

7721549427503. Apr. 1995
2012
2019

28

Antoine Bernède

FrankreichFrankreich

7737540425026. Mai 1999
2012
2019

29

Yacine Adli

FrankreichFrankreich

7742033532529. Juli 2000
2013
2021
Stürmer

07

Kylian Mbappé

FrankreichFrankreich

7735698530020. Dez. 1998
2017
2022

09

Edinson Cavani

UruguayUruguay

7690097675014. Feb. 1987
2013
2020

10

Neymar

BrasilienBrasilien

7709363152505. Feb. 1992
2017
2022

17

Eric Maxim Choupo-Moting

KamerunKamerun

7698218757523. Mär. 1989
2018
2020

21

Timothy Weah

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten

7740480015022. Feb. 2000
2014
2020

27

Moussa Diaby

FrankreichFrankreich

7737959037507. Juli 1999
2013
2020


Jesé

SpanienSpanien

7713428345026. Feb. 1993
2016
2021

Stand 23. Oktober 2018[25]


Trainer- und Funktionsteam der Saison 2018/19 |




Thomas Tuchel seit 2018




































































































































Nationalität Name Funktion

Trainerstab

DeutschlandDeutschland
Thomas Tuchel Cheftrainer [26]

UngarnUngarn

Zsolt Lőw[27]
Co-Trainer

DeutschlandDeutschland
Arno Michels Co-Trainer [28]

SpanienSpanien
Juan Carlos Carcedo Co-Trainer

FrankreichFrankreich
Zoumana Camara Co-Trainer

SpanienSpanien
Pablo Villanueva Co-Trainer

SpanienSpanien
Javi Garcia Torwarttrainer

Athletiktrainer

SpanienSpanien
Julen Masach Athletiktrainer (Leitung)

FrankreichFrankreich
Denis Lefebve Athletiktrainer

FrankreichFrankreich
Nicolas Mayer Athletiktrainer

FrankreichFrankreich
Simon Colinet Athletiktrainer

Medizinische Abteilung

FrankreichFrankreich
Éric Rolland Mannschaftsarzt (Leitung)

FrankreichFrankreich
Laurent Aumont Mannschaftsarzt

FrankreichFrankreich
Martin Buchheit Physiotherapie (Leitung) & Fitness (Leitung)

AustralienAustralien
Ben Simpson Fitness

FrankreichFrankreich
Mathieu Lacome Fitness

FrankreichFrankreich
Jérôme Andral Physiotherapeut

FrankreichFrankreich
Bruno Le Natur Physiotherapeut

FrankreichFrankreich
Joffrey Martin Physiotherapeut (Osteopathie)

FrankreichFrankreich
Gaël Pasquer Physiotherapeut

PortugalPortugal
Marcelo Pereira Da Costa Physiotherapeut

FrankreichFrankreich
Cyril Praud Physiotherapeut

Spiel-Analyst

SpanienSpanien
Victor Mañas Spiel-Analyst (Leitung)

FrankreichFrankreich
Julien Roger Spiel-Analyst


Erfolge |



National |




  • Französischer Meister: 1986, 1994, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018


  • Französischer Pokalsieger: 1982, 1983, 1993, 1995, 1998, 2004, 2006, 2010, 2015, 2016, 2017, 2018 (und Finalist 1985, 2003, 2008, 2011)


  • Französischer Ligapokalsieger: 1995, 1998, 2008, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 (und Finalist 2000)


  • Französischer Supercupsieger: 1995, 1998, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 (und Finalist 1986, 2004, 2006, 2010)



International |




  • Europapokal der Pokalsieger: 1996 (und Finalist 1997)


  • UI-Cupsieger: 2001


  • UEFA Champions League: Bestes Ergebnis 1995 (Halbfinale)


  • UEFA-Pokal: Bestes Ergebnis 1993 (Halbfinale)



Ehemalige Spieler und Trainer (Auswahl) |



Spieler |








  • Alex

  • Nicolas Anelka

  • Dominique Bathenay

  • Joël Bats

  • David Beckham

  • Carlos Bianchi

  • Daniel Bravo

  • Yohan Cabaye

  • Lorik Cana

  • Humberto Coelho

  • Mustapha Dahleb

  • Lucas Digne

  • Jean Djorkaeff

  • Youri Djorkaeff

  • Raymond Domenech

  • Luis Fernández

  • Kevin Gameiro




  • David Ginola

  • Xavier Gravelaine

  • Vahid Halilhodžić

  • Gabriel Heinze

  • Zlatan Ibrahimović

  • Antoine Kombouaré

  • Ezequiel Lavezzi

  • Bernard Lama

  • David Luiz

  • Paul Le Guen

  • Leonardo

  • Patrice Loko

  • Blaise Matuidi

  • Maxwell

  • Patrick M’Boma

  • François M’Pelé

  • Jérémy Ménez




  • Nene

  • Jay-Jay Okocha

  • Pauleta

  • Raí

  • Ricardo

  • Alain Roche

  • Dominique Rocheteau

  • Ronaldinho

  • Mamadou Sakho

  • Marco Simone

  • Mohamed Sissoko

  • Juan Pablo Sorín

  • Safet Sušić

  • George Weah

  • Gregory van der Wiel

  • Christian Wörns





Trainerhistorie |















































































Amtszeit Trainer
1970–1972
Pierre Phelipon
1972–1973
Robert Vicot
1973–1976
Just Fontaine
1976–1977
Velibor Vasović
1977
Ilija Pantelić, Pierre Alonzo
1977–1978
Jean-Michel Larqué
1978 Pierre Alonzo
1978–1979 Velibor Vasovic
1979–1983
Georges Peyroche
1983–1984
Lucien Leduc
1984–1985 Georges Peyroche
1985
Christian Coste
1985–1987
Gérard Houllier
1987–1988
Erick Mombaerts
1988 Gérard Houllier, Erick Mombaerts
1988–1990
Tomislav Ivić
1990–1991
Henri Michel







































































Amtszeit Trainer
1991–1994
Artur Jorge
1994–1996
Luis Fernández
1996–1998
Ricardo Gomes, Joël Bats
1998
Alain Giresse
1998–1999 Artur Jorge
1999–2000
Philippe Bergeroo
2000–2003 Luis Fernández
2003–2005
Vahid Halilhodžić
2005
Laurent Fournier
2005–2007
Guy Lacombe
2007–2009
Paul Le Guen
2009–2011
Antoine Kombouaré
2011–2013
Carlo Ancelotti
2013–2016
Laurent Blanc
2016–2018
Unai Emery
seit 2018
Thomas Tuchel



Rekordspieler |




Zlatan Ibrahimović


(Stand: 17. September 2017; angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore)[29][30]



































































Einsätze
1

FrankreichFrankreich Jean-Marc Pilorget
1975–1987
1988–1989
435
2

FrankreichFrankreich Sylvain Armand
2004–2013
380
3

Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Safet Sušić
1982–1991
344

FrankreichFrankreich Paul Le Guen
1991–1998
344
5

FrankreichFrankreich Bernard Lama
1992–1997
1998–2000
318
6

AlgerienAlgerien Mustapha Dahleb
1974–1984
310
7

FrankreichFrankreich Blaise Matuidi
2011–2017
295
8

FrankreichFrankreich Éric Renaut
1972–1975
1976–1982
290
9

FrankreichFrankreich Joël Bats
1985–1992
285
10

FrankreichFrankreich Dominique Baratelli
1978–1985
281
































































Tore
1

UruguayUruguay Edinson Cavani*
seit 2013
165
2

SchwedenSchweden Zlatan Ibrahimović
2012–2016
156
3

PortugalPortugal Pauleta
2003–2008
109
4

FrankreichFrankreich Dominique Rocheteau
1980–1987
100
5

AlgerienAlgerien Mustapha Dahleb
1974–1984
98
6

Kongo RepublikRepublik Kongo François M’Pelé
1973–1979
95
7

Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Safet Sušić
1982–1991
85
8

BrasilienBrasilien Raí
1993–1998
72
9

ArgentinienArgentinien Carlos Bianchi
1977–1979
71
10

FrankreichFrankreich Guillaume Hoarau
2008–2013
56


(* Spieler aktuell noch für den Club aktiv)



Fans |




PSG-Fans im Prinzenparkstadion


Wie bei anderen Vereinen auch gibt es beim PSG eine Reihe von Fangruppen, darunter einige Ultra- und Hooligangruppierungen. Zu den größten und bekanntesten zählt „Kop K“, die bei Heimspielen vom gleichnamigen Stadionblock aus ihre Mannschaft unterstützt.


Am Abend des 23. November 2006 kam es im Anschluss an das UEFA-Pokalspiel gegen Hapoel Tel Aviv zu einem schweren Zwischenfall: nach der 2:4-Niederlage ihres Vereins verfolgten bis zu 150 gewaltbereite Hooligans einen Tel-Aviv-Fan mit einer israelischen Flagge. Daraufhin kam diesem ein in Zivil gekleideter, schwarzer Polizist zu Hilfe, der mit dem Israeli in die oberste Etage eines Restaurants flüchtete und dort massiv rassistisch beleidigt, bedroht und geschlagen wurde. Nachdem sich der Einsatz von Tränengas als zwecklos erwiesen hatte, griff der Beamte, der sich mehrfach als solcher ausgewiesen hatte, zur Waffe und erschoss dabei ein Mitglied der rechtsextremistischen Fangruppe „Boulogne Boys“. Ein weiterer PSG-Anhänger wurde schwer verletzt, fünf wurden kurz danach verhaftet.


Einen Tag später kam es zu einer Demonstration vor dem Parc des Princes, bei der die sofortige Auflösung des Klubs, dessen Fans schon des Öfteren durch extrem gewaltbereites Auftreten aufgefallen waren, gefordert wurde.


Am 29. März 2008 präsentierten die „Boulogne Boys“ beim Ligapokalendspiel gegen den RC Lens ein Spruchband mit der Aufschrift „Pédophiles, chômeurs, consanguins: bienvenue chez les Ch’tis“ (dt.: „Pädophile, Arbeitslose, Inzest-Gezeugte: Willkommen bei den Nordfranzosen“), Letzteres als Anspielung auf den in jenem Jahr sehr populären Film „Bienvenue chez les Ch'tis“. Daraufhin wurde die Gruppe vom Innenministerium verboten und PSG vom Ligapokal 2008/09 ausgeschlossen. Gegen den Ausschluss konnte sich der Verein allerdings erfolgreich juristisch wehren. In der Saison 2009/10 kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen zwei Fangruppen des PSG, die einerseits auf der tribune Boulogne, andererseits auf der tribune Auteuil im Stadion beheimatet sind und sich zumindest mehrheitlich auch von ihren Wohnorten und ihrer sozialen Zugehörigkeit unterscheiden: Erstere sind eher Bewohner der Stadt Paris und der wohlhabenderen westlichen Vorstädte, Letztere werden eher der nördlichen und östlichen Banlieue zugerechnet. Bei diesen Auseinandersetzungen gab es erneut ein Todesopfer.[31] Dieser Vorfall führte zum Verbot der Gruppen „Supras Auteuil“, „Authentiks“ sowie „La Grinta“.


In der Saison 2011/2012 ergriff der neue Vereinspräsident Robin Leproux unter dem Schlagwort «Tous PSG» drastische Sicherheitsmaßnahmen, um das Gewaltproblem im Stadion in den Griff zu bekommen und das Image von PSG zu verbessern. Alle Fangruppierungen wurden aufgelöst, ihre Mitglieder durften auch nicht mehr in den gleichen Blöcken sitzen, was dadurch erreicht wurde, dass jedem Dauerkarteninhaber bei jedem Spiel ein anderer Platz zugewiesen wurde. Um neue Zuschauergruppen anzusprechen, wurden Karten für Frauen kostenlos und für Jugendliche unter 16 Jahren zum halben Preis angeboten. Diese unter den Anhängern sehr unpopulären Maßnahmen waren insgesamt erfolgreich. Allerdings hielten sie im Januar 2013 eine Reihe von PSG-Fans nicht davon ab, beim Spiel gegen den OSC Lille erneut diskriminierende Parolen gegen Nordfranzosen zu äußern, was eine Untersuchung des Ligaverbands nach sich zog.[32]


Ende September 2016 kam es zu einem Treffen zwischen Vereinspräsident Nasser Al-Khelaifi und Polizeipräfekt Michel Cadot. Anschließend wurde mitgeteilt, dass die Polizei eine Rückkehr von organisierten Ultras bei PSG erlaubt. Maßgeblich dafür waren langwierige Verhandlungen zwischen Vereinsvertretern und dem neuen Fanzusammenschluss „Collectif Ultras Paris“. Der Verein kündigte sogar an, bereits im folgenden Heimspiel gegen Girondins Bordeaux einen Stimmungsblock in der Fankurve Virage Auteuil einzurichten, für den auch zusammenhängende Dauerkarten erworben werden könnten. Gleichwohl stellte PSG klar, dass dieser Bereich unter besonderer Beobachtung stehe und man sich ausdrücklich vorbehalte, das Privileg bei weiteren Verfehlungen wieder zu streichen.[33]



Frauenfußball |




Die PSG-Frauen vor einem Ligaspiel gegen Juvisy FCF im Dezember 2012


Der PSG verfügt auch über eine Frauenfußballsparte, die nach dem Gewinn der Zweitligameisterschaft 2001 überwiegend in der Spitzengruppe der Division 1 Féminine mitspielte und 2010 zum ersten Mal einen großen nationalen Titel gewann, nämlich den Landespokal – womit die Frauen dem Verein ein Double bescherten, da wenige Wochen zuvor auch die Männerelf französischer Pokalsieger geworden war. Die Frauen hatten 2008 schon einmal das Finale erreicht, dieses seinerzeit aber ebenso verloren wie 2014.


Zur Saison 2012/13 hat PSG auch bei den Frauen stark investiert. Neuer Trainer wurde Farid Benstiti, ehemaliger Erfolgscoach der Frauen Olympique Lyons; mit Karima Benameur, der Costa-Ricanerin Shirley Cruz Traña (aus Lyon), Tobin Heath und Lindsey Horan aus den USA, den beiden Deutschen Annike Krahn und Linda Bresonik sowie der Schwedin Kosovare Asllani gewann die Pariser Frauschaft internationale Erfahrung dazu. PSG verfügte mit 4,5 Mio. Euro auch über den mit Abstand höchsten Saisonetat der ersten französischen Frauenfußballliga.[34] Diese „Einkaufspolitik“ setzte sich vor der Spielzeit 2013/14 – aufgrund des zweiten Platzes in der vorangegangenen Saison qualifizierte PSG sich für den europäischen Meisterinnenwettbewerb – fort, als PSG unter anderem die aktuellen Nationalspielerinnen Marie-Laure Delie und Laura Georges, dazu mit Léa Declercq und Ghoutia Karchouni allerdings auch zwei talentierte A-Jugendliche (2012 respektive U-17-Welt- beziehungsweise Vizeeuropameisterin) verpflichtete,[35] die es immerhin auf sechs respektive sieben Ligaeinsätze brachten.


Nach der erneuten Vizemeisterschaft, bei der PSG immerhin Lyon dessen erste Punktspielniederlage nach fast vier Jahren beizubringen vermochte, setzte der Klub seine Einkaufspolitik fort und verpflichtete für 2014/15 aus Schweden Caroline Seger sowie aus Deutschland Fatmire Alushi, Josephine Henning und Ann-Katrin Berger. In dieser Spielzeit wurden die Hauptstädterinnen zwar wiederum nur Ligazweite, schafften es aber zum ersten Mal auf europäischer Ebene unter die beiden besten Frauschaften des Kontinents – unter anderem dank eines Erfolgs im Achtelfinale gegen die heimischen Rivalinnen aus Lyon sowie des Ausschaltens von Titelverteidiger VfL Wolfsburg. Im Finale unterlagen sie allerdings dem 1. FFC Frankfurt mit 1:2.


Zur Saison 2015/16 hatte sich PSG unter anderem mit den beiden brasilianischen Nationalspielerinnen Cristiane und Érika sowie mit Anja Mittag verstärkt,[36] wurde aber dennoch erneut nur französischer Vizemeister. In der Saison 2016/17 haben die Frauen des Vereins unter ihrem neuen Trainer Patrice Lair sowohl das Finale um den nationalen als auch dasjenige um den europäischen Pokal erreicht. In beiden Endspielen, die mit knapp zwei Wochen Abstand ausgetragen werden, heißt Paris' Gegner Olympique Lyon.



Rivalitäten |


Eine junge, jedoch umso intensivere Rivalität liefern sich die Anhänger von PSG und Olympique Marseille, bei der es jedoch nicht nur um sportlichen Erfolg geht, sondern auch um die beiden größten und einflussreichsten Städte Frankreichs mit den meisten Anhängern. Auch historische, kulturelle und soziale Aspekte spielen eine Rolle. Da es beim Derby de France regelmäßig zu teils schweren Ausschreitungen kommt, gelten Aufeinandertreffen der beiden Clubs als Risikospiele.




E-Sport |


Der Inhaber Qatar Sports Investments betreibt auch eine E-Sport-Sparte. Die Teams treten unter anderem in den Spielen Dota 2, Rocket League und FIFA an.[37]



Literatur |


  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3.


Weblinks |



 Commons: Paris Saint-Germain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Offizielle Homepage des Paris Saint-Germain Football Club


Einzelnachweise |




  1. Logo siehe hier


  2. France Football vom 11. Juni 2013, S. 12


  3. Beim französischen Fußballverband FFF ist der Klub bereits seit dem 30. Mai 1970 unter seinem heutigen Namen gemeldet.


  4. Dessen Gründungsdatum, der 21. Juni 1904, wird in Frankreich gelegentlich als das eigentliche Gründungsdatum von PSG genommen, so von Berthou (siehe Literatur).


  5. Deshalb taucht vereinzelt auch 1973 als Gründungsjahr des Vereins auf. Zu diesem Thema siehe auch France Football vom 2. Februar 2010, S. 27, in der Titelgeschichte „PSG – 40 bougies, 40 éclats“.


  6. Berthou/Collectif, S. 304, 327f. und 338


  7. Coupe de France: le PSG bat Auxerre (1-0) et s'offre le quadruplé. In: L’Équipe, 30. Mai 2015 (französisch).


  8. Champions League: PSG stellt Torrekord auf, Barça und Chelsea weiter. In: Spiegel Online. 22. November 2017 (spiegel.de [abgerufen am 23. November 2017]). 


  9. PSG stellt neuen Europarekord auf sport1.de, 3. November 2018


  10. Paris Saint-Germain spielt nur Remis in Bordeaux, aargauerzeitung.ch, 2. Dezember 2018


  11. Tanja Kuchenbecker: Neue Geldgeber verzweifelt gesucht. In: Handelsblatt.


  12. Katarer steigen bei Paris Saint-Germain ein. In: kicker, 31. Mai 2011.


  13. PSG-Sportdirektor Leonardo tritt zurück. In: Spiegel Online, 10. Juli 2013.


  14. sportal.de:Paris Saint-Germain: Erfolg hat seinen Preis


  15. Paris St. Germain: Elf Millionen für Lorients Kevin Gameiro, www.goal.com vom 12. Juni 2011


  16. PSG macht Pastore-Deal perfekt, www.kicker.de vom 6. August 2011


  17. Simon Fehr: Perfekt: Pastore ist Frankreichs Rekord-Transfer. Fussballtransfers, 31. Juli 2011, abgerufen am 27. November 2012. 


  18. Ancelotti übernimmt PSG, de.uefa.com vom 30. Dezember 2011


  19. PSG verpflichtet Nationalspieler Motta, de.fifa.com vom 31. Januar 2012


  20. transfermarkt.de: Rekordausgaben dank Monaco und Paris


  21. Paris Saint-Neymar. In: spiegel.de. 4. August 2017, abgerufen am 4. August 2017. 


  22. nach psg.canalblog.com


  23. rp-online.de:Paris SG


  24. France Football vom 31. Juli 2012, S. 6, und France Football vom 19. März 2013, S. 4–18; die Budgetangaben beruhen zum Teil auf Mitteilungen der Klubs, sind zum Teil auch Berechnungen der FF-Redaktion.


  25. PSG – Effectif Staff, psg.fr


  26. kicker, Nürnberg, Germany: Tuchel wird neuer Trainer bei PSG. In: kicker. (kicker.de [abgerufen am 14. Mai 2018]). 


  27. https://www.psg.fr/equipes/equipe-premiere/content/zsolt-loew-nouvel-adjoint-de-thomas-tuchel


  28. FAZ, Germany: Bonjour, ici c’est Tuchel. In: FAZ. (faz.net [abgerufen am 1. Juni 2018]). 


  29. https://histoiredupsg.fr/classement-historique-buteurs-psg


  30. https://histoiredupsg.fr/classement-matchs-officiels-joues-psg


  31. Details zu diesen Auseinandersetzungen in France Football vom 23. März 2010, S. 32–35.


  32. siehe den Artikel vom 29. Januar 2013 bei francefootball.fr


  33. Ultras dürfen zu Paris SG zurückkehren. In: faszination-fankurve.de. 30. September 2016, abgerufen am 30. September 2016. 


  34. France Football vom 11. September 2012, S. 14


  35. siehe den Artikel vom 2. Juli 2013 bei footofeminin.fr


  36. nach dem Artikel „Erika und Cristiane sind Pariserinnen“ vom 20. August 2015 bei footofeminin.fr


  37. https://psg-esports.com/


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