Wernsdorf (Königs Wusterhausen)



































Wernsdorf

Stadt Königs Wusterhausen

52.36944444444413.735Koordinaten: 52° 22′ 10″ N, 13° 42′ 0″ O

Höhe:
35 m

Fläche:
25,04 km²

Einwohner:
1570 (31. Dez. 2007)

Bevölkerungsdichte:
63 Einwohner/km²

Eingemeindung:
26. Oktober 2003

Postleitzahl:
15713

Vorwahl:
03375



Wernsdorf, nordöstlicher Teil




Dorfkirche hinter 500-jähriger Linde




Krossinsee in Wernsdorf


Wernsdorf (niedersorbisch Wernaŕejce[1]) ist ein Teilort der Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Ortsvorsteher ist Volker Peter Born (FDP).




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geographie


  • 2 Geschichte


  • 3 Kultur und Sehenswürdigkeiten


  • 4 Wirtschaft und Infrastruktur


  • 5 Siehe auch


  • 6 Einzelnachweise


  • 7 Weblinks





Geographie |


Wernsdorf liegt am Oder-Spree-Kanal und südöstlich von Berlin. In Nord-Süd-Richtung liegt es zwischen Gosen und Niederlehme, östlich führt die Autobahn A 10 entlang.


Gemeindegliederung


Wernsdorf besteht aus den beiden Ortsteilen Wernsdorf selbst und Ziegenhals.



Geschichte |


Wernsdorf wurde 1460 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Fischerdorf gewann vor allem durch den Bau des Oder-Spree-Kanals und der Wernsdorfer Schleuse (heute ein Technisches Denkmal) in den Jahren 1887 bis 1891 an Bedeutung.
Durch die Gebietsreform am 26. Oktober 2003 fanden sieben Zwangseingemeindungen statt, seitdem gehören die Orte Zeesen, Kablow, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zernsdorf und Diepensee zur Stadt Königs Wusterhausen.[2] Die sechs erstgenannten Orte waren vorher im Amt Unteres Dahmeland zusammengeschlossen. Klagen gegen die Zwangseingemeindung wurden im März 2006 abgewiesen. Um die vielfach gleichen Straßennamen in den Ortsteilen individuell, aber trotzdem unter dem Stadtnamen „Königs Wusterhausen“ adressieren zu können, wurden einigen Ortsteilen Königs Wusterhausens ab 1. Januar 2009 neue Postleitzahlen zugeordnet. Zuvor wurden bereits Straßen umbenannt.


Zu DDR-Zeiten wurde im Ort ein Kinderferienlager betrieben.


Wappen


Wernsdorf führt kein Wappen, hat aber ein Fahnensymbol in Form eines Segelbootes, wobei der Bootskörper durch einen Fisch dargestellt wird und das Segel ein „W“ symbolisiert.




Die Schleuse Wernsdorf am Oder-Spree-Kanal



Kultur und Sehenswürdigkeiten |


Die Schleuse Wernsdorf[3] ist ein Technisches Denkmal und wurde in den Jahren 1887 bis 1891 gebaut. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die 1803 erbaute Dorfkirche und die 500-jährige Linde im Kirchgarten.



Wirtschaft und Infrastruktur |


Laut Angaben vom 31. Dezember 2004 befanden sich in Wernsdorf 128 Gewerbebetriebe.



Siehe auch |


  • Krossinsee


Einzelnachweise |




  1. ISBN 3-515-08664-1 Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow; Seiten 226 bis 228 → Wernsdorf / Wernaŕejce


  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003


  3. Die Schleuse Wernsdorf bei ELWIS



Weblinks |



 Commons: Wernsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



  • wernsdorf.info aufgerufen am 24. September 2014

  • Beitrag über Wernsdorf in der RBB-Sendung Landschleicher vom 13. Juni 2010


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