Ryan Miller

















































































Vereinigte StaatenVereinigte Staaten  Ryan Miller Eishockeyspieler


Ryan Miller



Geburtsdatum

17. Juli 1980

Geburtsort

East Lansing, Michigan, USA

Spitzname

Millsy

Größe
188 cm

Gewicht
75 kg



Position

Torhüter

Nummer
#30

Fanghand
Links


Draft



NHL Entry Draft

1999, 5. Runde, 138. Position
Buffalo Sabres


Karrierestationen



1999–2002

Michigan State University

2002–2005

Rochester Americans

2005–2014

Buffalo Sabres

2014

St. Louis Blues

2014–2017

Vancouver Canucks

seit 2017

Anaheim Ducks

Ryan Miller (* 17. Juli 1980 in East Lansing, Michigan) ist ein US-amerikanischer Eishockeytorwart, der seit Juli 2017 bei den Anaheim Ducks in der National Hockey League unter Vertrag steht. Zuvor verbrachte er über zehn Jahre bei den Buffalo Sabres, in deren Trikot er 2010 mit der Vezina Trophy als bester Torhüter der NHL geehrt wurde, und war für die St. Louis Blues und die Vancouver Canucks aktiv. Mit der Nationalmannschaft der USA gewann er die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2010.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Karriere


    • 1.1 International




  • 2 Erfolge und Auszeichnungen


    • 2.1 International




  • 3 Karrierestatistik


  • 4 Persönliches


  • 5 Weblinks


  • 6 Einzelnachweise





Karriere |


Seine Karriere begann an der Michigan State University. Er wurde von den Sabres in der fünften Runde als 138. insgesamt beim NHL Entry Draft 1999 gezogen. In Michigan setzte er einen neuen NCAA-Rekord für die meisten Karriere-Shutouts und gewann 2001 den Hobey Baker Memorial Award. Zehn Mitglieder der 'Miller'-Familie (darunter sein Großvater, Vater und Bruder Drew Miller) haben ebenfalls College-Hockey an der Michigan State gespielt. Sein Cousin Kip Miller gewann den Hobey Baker Award 1990. Drei Cousins von Ryan Miller spielten in der NHL – Kelly, Kevin und Kip Miller.


Nach drei Jahren an der Universität wechselte Ryan Miller 2002 in die AHL zu den Rochester Americans, die damals eine Kooperation mit den Sabres aus Buffalo unterhielten. In seiner ersten Saison in Rochester hatte er auch seine ersten Einsätze in der NHL für die Sabres. Die meiste Zeit der folgenden Jahre verbrachte er allerdings als Nummer 1 der Americans, wobei die Saison 2003/04 für ihn persönlich am erfolgreichsten verlief und mit dem Aldege „Baz“ Bastien Memorial Award gekrönt wurde.




Ryan Miller im Trikot der Buffalo Sabres


In der Saison 2005/06 etablierte sich Ryan Miller als 'Nummer 1' der Buffalo Sabres. Er beendete die reguläre Saison mit einem 11. Platz im Gegentorschnitt (2,60) und Rang neun in der Kategorie Fangquote mit einem Wert von 91,4 %. In den Play-offs bestätigte er seinen herausragenden Leistungen und führte die Sabres bis ins Conference-Finale. In der folgenden Spielzeit stellte er mit 40 Siegen einen neuen Mannschaftsrekord auf und führte die Sabres zur Presidents’ Trophy, die an die punktbeste Mannschaft der regulären Saison vergeben wird. In den Play-offs scheiterten die Sabres allerdings erneut im Conference-Finale.


In der Saison 2009/10 überbot er seinen eigenen Rekord noch einmal und beendete die Spielzeit mit 41 Siegen. Zudem stand er mit einer Fangquote von 92,9 % und einem Gegentorschnitt von 2,22 jeweils auf dem zweiten Platz der Liga-Statistiken. Am Ende der Saison wurde er schließlich mit der Vezina Trophy als bester Torhüter ausgezeichnet und ins NHL All-Star Team gewählt. Im selben Jahr erhielt Miller den NHL Foundation Player Award, der jährlich an einen Spieler mit besonderem Engagement für wohltätige Zwecke vergeben wird.


Am 28. Februar wurde Ryan Miller gemeinsam mit dem Kapitän der Sabres, Steve Ott, für Jaroslav Halák, Chris Stewart, William Carrier und ein Erstrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2015 zu den St. Louis Blues transferiert.[1] Die Sabres hätten zudem ein weiteres Erstrunden-Wahlrecht für 2014 erhalten, wenn Miller seinen Vertrag in St. Louis verlängert oder das Team in den Play-offs 2014 die Conference-Finals erreicht hätte.[2]


Anfang Juli 2014 unterzeichnete er einen Dreijahresvertrag bei den Vancouver Canucks. Nach Erfüllung dessen schloss er sich im Juli 2017 – ebenfalls als Free Agent – den Anaheim Ducks an, bei denen er einen Zweijahresvertrag unterzeichnete.



International |


Seine erste Berufung in die Nationalmannschaft der USA bekam Miller für die Weltmeisterschaft 2001, wo er aber als dritter Torhüter hinter Rick DiPietro und Robert Esche nicht zum Einsatz kam.[3]


Miller gehörte in den folgenden zwei Jahren, bei der Weltmeisterschaft 2002 und 2003, zum Kader des Team USA und kam dabei jeweils zu vier Einsätzen.[4][5]


Erst bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver lief er wieder in einem Länderspiel auf und erreichte mit dem Team USA die Silbermedaille. Miller wurde nach Turnierende als Wertvollster Spieler und bester Torhüter ausgezeichnet sowie in das All-Star-Team des Turniers gewählt.[6] Zudem stellte er mit einem Gegentorschnitt von 1,35 einen neuen olympischen Rekord auf.[7]



Erfolge und Auszeichnungen |







  • 2000 CCHA Second All-Star Team

  • 2001 Hobey Baker Memorial Award

  • 2001 CCHA First All-Star Team

  • 2001 CCHA Spieler des Jahres

  • 2001 NCAA West First All-American Team

  • 2002 CCHA First All-Star Team

  • 2002 CCHA Spieler des Jahres

  • 2002 NCAA West First All-American Team

  • 2003 NHL YoungStars Game




  • 2004 AHL All-Star Classic

  • 2005 AHL All-Star Classic

  • 2005 AHL First All-Star Team

  • 2005 Aldege „Baz“ Bastien Memorial Award

  • 2006 NHL-Spieler des Monats Oktober

  • 2007 NHL All-Star Game

  • 2010 Vezina Trophy

  • 2010 NHL Foundation Player Award

  • 2010 NHL First All-Star Team




International |



  • 2010 Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen

  • 2010 Wertvollster Spieler der Olympischen Winterspiele

  • 2010 Bester Torhüter der Olympischen Winterspiele

  • 2010 All-Star-Team der Olympischen Winterspiele



Karrierestatistik |


Stand: Ende der Saison 2017/18
























































































































































































































































































































































































Saison Team Liga GP Min GA SO GAA W L T/OT Svs Sv%
1999/00 Michigan State University NCAA 25 1453 33 7 1.36 16 4 3 0 0.000
2000/01 Michigan State University NCAA 40 2447 54 0 1.32 31 5 4 1024 0.950
2001/02 Michigan State University NCAA 40 2411 71 0 1.77 26 9 5 1039 0.936
2002/03 Buffalo Sabres NHL 15 912 40 1 2.63 6 8 1 370 0.902
2002/03 Rochester Americans AHL 47 2817 110 2 2.34 23 18 5 1266 0.920
2003/04 Rochester Americans AHL 60 3579 132 5 2.21 27 25 7 1628 0.925
2003/04 Buffalo Sabres NHL 3 177 15 0 5.08 0 3 0 58 0.795
2004/05 Rochester Americans AHL 63 3740 153 8 2.45 41 17 4 1814 0.922
2005/06 Rochester Americans AHL 2 120 5 0 2.50 1 1 0 40 0.889
2005/06 Buffalo Sabres NHL 48 2862 124 1 2.60 30 14 3 1316 0.914
2006/07 Buffalo Sabres NHL 63 3692 168 2 2.73 40 16 6 1718 0.911
2007/08 Buffalo Sabres NHL 76 4474 197 3 2.64 36 27 10 1907 0.906
2008/09 Buffalo Sabres NHL 59 3443 145 5 2.53 34 18 6 1628 0.918
2009/10 Buffalo Sabres NHL 69 4047 150 5 2.22 41 18 8 1948 0.929
2010/11 Buffalo Sabres NHL 66 3829 165 5 2.59 34 22 8 1799 0.916
2011/12 Buffalo Sabres NHL 61 3536 150 6 2.55 31 21 7 1638 0.916
2012/13 Buffalo Sabres NHL 40 2302 108 0 2.81 17 17 5 1162 0.915
2013/14 Buffalo Sabres NHL 40 2384 108 0 2.72 15 22 3 1411 0.923
2013/14 St. Louis Blues NHL 19 1117 46 1 2.47 10 8 1 474 0.903
2014/15 Vancouver Canucks NHL 45 2542 107 6 2.53 29 15 1 1091 0.911
2015/16 Vancouver Canucks NHL 51 3043 137 1 2.70 17 24 9 1497 0.916
2016/17 Vancouver Canucks NHL 54 3212 150 3 2.80 18 29 6 1587 0.914
2017/18 Anaheim Ducks NHL 28 1354 53 4 2.35 12 6 6 686 0.928
NHL gesamt
737 42928 1863 43 2.60 370 268 79 20136 0.915

(Legende zur Torhüterstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U oder OT = Unentschieden oder Overtime- bzw. Shootout-Niederlage; Min. = Minuten; SOG oder SaT = Schüsse aufs Tor; GA oder GT = Gegentore; SO = Shutouts; GAA oder GTS = Gegentorschnitt; Sv% oder SVS% = Fangquote; EN = Empty Net Goal; 1 Play-downs/Relegation)



Persönliches |


Miller heiratete am 3. September 2011 die US-amerikanische Schauspielerin Noureen DeWulf.


Ryan Miller stammt aus einer Eishockeyfamilie. Sein Bruder Drew ist Stürmer bei den Detroit Red Wings in der NHL und seine Cousins Kip, Kevin und Kelly Miller spielten ebenfalls in der NHL.



Weblinks |



 Commons: Ryan Miller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


  • Spielerbiografie auf der Website der Anaheim Ducks


  • Ryan Miller bei eliteprospects.com (englisch)


  • Ryan Miller bei hockeygoalies.org



Einzelnachweise |




  1. nhl.com, Miller, Ott traded to Blues by Sabres for Halak, Stewart


  2. Sabres trade Ryan Miller, Steve Ott to Blues. In: dailyherald.com. 1. März 2014, abgerufen am 9. Juli 2018 (englisch). 


  3. iihf.com, 2001 IIHF World Championship – Team Roster USA


  4. iihf.com, 2002 IIHF World Championship- Leading Goaltenders (GAA)


  5. iihf.com, 2003 IIHF World Championship- Leading Goaltenders (GAA)


  6. Ryan Miller named Olympic MVP. In: nhl.com. 28. Februar 2010, abgerufen am 9. Juli 2018 (englisch). 


  7. nhl.com, Miller carries Team USA to superb tournament


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