William Medill (* 1. Februar 1802 im New Castle County, Delaware; † 2. September 1865 in Lancaster, Ohio) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1853 bis 1856 der 22. Gouverneur des Bundesstaates Ohio.
Inhaltsverzeichnis
1Frühe Jahre und politischer Aufstieg
2Gouverneur von Ohio
3Weiterer Lebenslauf
4Weblinks
Frühe Jahre und politischer Aufstieg |
Nach der Grundschule studierte Medill bis 1825 an der University of Delaware. Nach einem anschließenden Jurastudium und einem Umzug nach Ohio begann er 1830 in Lancaster als Rechtsanwalt zu arbeiten.
Zwischen 1835 und 1838 war der Demokrat Medill Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Ohio und zeitweise sogar dessen Präsident. Zwischen 1839 und 1843 vertrat er seinen Staat im US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. Im Jahr 1845 war er für kurze Zeit zweiter stellvertretender Postminister der USA. Zwischen 1845 und 1850 war er Bundesbeauftragter für Indianerangelegenheiten (Indian Affairs Commissioner). Während seiner Amtszeit wurde die Zuständigkeit für Indianerangelegenheiten vom Kriegsministerium an das Innenministerium übertragen. Im Jahr 1850 war er Präsident einer Kommission zur Überarbeitung der Verfassung von Ohio. Eine der Änderungen betraf die Schaffung eines Vizegouverneurs (Lieutenant Governor), der anlehnend an die US-Verfassung auch als Senatspräsident fungierte. Im Herbst 1853 wurde William Medill zum ersten Vizegouverneur von Ohio gewählt.
Gouverneur von Ohio |
Nach dem Rücktritt des amtierenden Gouverneurs Reuben Wood am 13. Juli 1853 musste er entsprechend der neuen Verfassung dessen Amtszeit beenden. Im Oktober 1853 wurde er von den Wählern in eine eigene zweijährige Amtszeit gewählt. Damit war Medill zwischen dem 13. Juli 1853 und dem 14. Januar 1856 Gouverneur von Ohio. In seiner Zeit kam es zu sozialen Unruhen, weil sich Minderheiten von der herrschenden Schicht, die von weißen Protestanten gebildet wurde, unterdrückt fühlten. Höhepunkt waren Ausschreitungen anlässlich öffentlicher Wahlen in Cincinnati im Jahr 1855. Ein anderes umstrittenes Thema war die Privatisierung der Kanäle des Landes, die Medill befürwortete. Der Bau einer Eisenbahnverbindung bis zum Mississippi River und sogar bis zur Westküste wurde diskutiert und befürwortet, aber noch nicht in Angriff genommen. Bei den Wahlen des Jahres 1855 verlor Medill gegen den Republikaner Salmon P. Chase. Diese Wahlen waren von der Frage der Sklaverei bestimmt und Chase zeigte dabei ein deutlicheres Profil hinsichtlich seiner Ablehnung dieser Institution als Medill.
Weiterer Lebenslauf |
Auch nach seiner Gouverneurszeit blieb Medill politisch aktiv. Zwischen 1857 und 1861 war er Revisor des Finanzministeriums unter Präsident James Buchanan. Nach dem Ende dieser Tätigkeit verschlechterte sich allmählich sein Gesundheitszustand. Im Jahr 1863 war er Präsident des Parteitages der Demokraten in Ohio. Er verstarb im September 1865.
Weblinks |
Commons: William Medill – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
William Medill im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)
Ohio Historical Society (englisch)
National Governors Association (englisch)
William Medill in der Datenbank von Find a Grave (englisch)Vorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata
Wappen Deutschlandkarte 51.633055555556 9.0330555555556 295 Koordinaten: 51° 38′ N , 9° 2′ O Basisdaten Bundesland: Nordrhein-Westfalen Regierungsbezirk: Detmold Kreis: Höxter Höhe: 295 m ü. NHN Fläche: 128,41 km 2 Einwohner: 8227 (31. Dez. 2017) [1] Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km 2 Postleitzahlen: 34435, 34437, 34439 Vorwahlen: 05644, 05646, 05642 Kfz-Kennzeichen: HX Gemeindeschlüssel: 05 7 62 040 Stadtgliederung: 13 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Abdinghofweg 1 34439 Willebadessen Website: www.willebadessen.de Bürgermeister: Hans Hermann Bluhm (CDU) Lage der Stadt Willebadessen im Kreis Höxter Willebadessen ist eine Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Höxter im Regierungsbezirk Detmold. Die Stadt liegt im Osten des Regierungsbezirkes mitten im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge. Für den heu...
Keirin in Kanada, Juli 2006. Keirin (von jap. 競輪 , Keirin , dt. „Radrennen“) ist eine Disziplin des Bahnradsports. Es handelt sich um eine aus Japan stammende Variante des Sprints; sie wird auch als „Kampfsprint“ bezeichnet. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Regeln 3 Keirin in Japan 4 Ergebnisse bei UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 4.1 Männer (Profis/Elite) 4.2 Frauen 5 Literatur 6 Weblinks 7 Einzelnachweise Geschichte | Keirin-Lauf bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2011 in Apeldoorn Keirin wurde 1948 in Japan als Wettsport eingeführt; die Einnahmen aus den Wetten waren damals für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht. 1980 wurde Keirin in das Programm von UCI-Bahn-Weltmeisterschaften für Männer aufgenommen, seit 2002 auch für Frauen. Seit dem Jahr 2000 ist Keirin für Männer ein olympischer Radsportwettbewerb. Bei den Olympischen Spielen 2012 wurden erstmals Medaillen in einem Keirinwettbewerb für Fraue...
Die Lage des Ida-Boy-Ed-Gartens, rot markiert Der Ida-Boy-Ed-Garten Der Ida-Boy-Ed-Garten, Blick von der Wakenitzmauer durch das Tor in der Stadtmauer Der Ida-Boy-Ed-Garten ist eine Straße der Lübecker Altstadt. Inhaltsverzeichnis 1 Lage 2 Geschichte 3 Literatur 4 Weblinks Lage | Der etwa 90 Meter lange Ida-Boy-Ed-Garten befindet sich an der nördlichen Spitze der Altstadtinsel, vor dem Burgtor. Die in einem Bogen durch eine Grünanlage hangaufwärts führende Straße verbindet die Wakenitzmauer mit der Burgtorbrücke. Geschichte | Der heutige Ida-Boy-Ed-Garten wurde ursprünglich als Verlängerung der Wakenitzmauer angelegt. 1903 wurde in den erhaltenen Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, an dem die Wakenitzmauer bei der Einmündung der Kaiserstraße begann, ein Tor mit einem großen Bogen für die Durchführung der Straße und zwei kleineren seitlichen Öffnungen für Fußgänger gebrochen, um für die neu errichteten Wohnhäuser in diesem Bereich ...