Emmanuel Marie Joseph Antony (Maan) Sassen (* 11. September 1911 in ’s-Hertogenbosch; † 20. Dezember 1995 ebenda) war ein niederländischer Politiker.[1]
Inhaltsverzeichnis
1Leben
2Ehrungen
3Literatur
4Weblinks
5Einzelnachweise
Leben |
Emmanuel Sassen studierte nach dem Abitur am St. Jans-Lyceum in ’s-Hertogenbosch Rechtswissenschaften und promovierte zum Dr. Jur. Zwischen 1936 und 1950 war er als Rechtsanwalt und Staatsanwalt tätig. 1939 wurde er Abgeordneter der Provinz Nordbrabant. Dort schied er 1946 aus und wurde im gleichen Jahr für die Katholische Volkspartei (KVP) in die Erste Kammer der Generalstaaten gewählt. 1948 schied er aus dem Parlament aus und wurde für etwa ein Jahr niederländischer Minister für die Kolonien. 1952 bis 1958 war er Mitglied der zweiten Kammer des niederländischen Parlamentes. Zugleich ist er Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, dem Europaparlament. Im Europaparlament war er der erste Fraktionsvorsitzende der EVP.[2]
1967 wurde er zum Europäischen Kommissar gewählt. Er folgte Hans von der Groeben als Kommissar für Wettbewerb nach. 1970 endete seine Amtszeit in der Kommission Rey, sein Nachfolger als Wettbewerbskommissar wurde Albert Borschette, als niederländischer Kommissar der spätere Kommissionspräsident (1972–73) Sicco Mansholt.
1970 bis 1976 war er ständiger Vertreter der Niederlande bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). 1986 wurde er mit der Robert-Schuman-Medaille ausgezeichnet.
Ehrungen |
1956: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Literatur |
50 Jahre Geschichte der EVP-Fraktion 1953-2003, Herausgegeben von der EVP-Fraktion, Seite 30
Weblinks |
Literatur von und über Emmanuel Sassen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise |
↑Autor: Alexander van Kessel. Biographie im „Instituut voor Nederlandse Geschiedenis“. Niederländisch, abgerufen am 25. Juli 2010
↑Vgl. hierzu: Hrsg.: EVP-Fraktion. 50 Jahre Geschichte der EVP-Fraktion
Mitglieder der Europäischen Kommission Rey (1967–1970)
Raymond Barre |
Victor Bodson |
Albert Coppé |
Jean-François Deniau |
Hans von der Groeben |
Wilhelm Haferkamp |
Fritz Hellwig |
Sicco Mansholt |
Edoardo Martino |
Guido Colonna di Paliano |
Jean Rey |
Henri Rochereau |
Lionello Levi Sandri |
Emmanuel Sassen
Europäische Kommissare für Wettbewerb
Hans von der Groeben |
Emmanuel Sassen |
Albert Borschette |
Raymond Vouel |
Frans Andriessen |
Peter Sutherland |
Leon Brittan |
Karel Van Miert |
Mario Monti |
Neelie Kroes |
Joaquín Almunia
Fraktionsvorsitzende der Fraktion der EVP im Europaparlament
Emmanuel Sassen (1953–1958) |
Pierre Wigny (1958–1958) |
Alain Poher (1958–1966) |
Joseph Illerhaus (1966–1969) |
Hans August Lücker (1969–1975) |
Alfred Bertrand (1975–1977) |
Egon Klepsch (1977–1982) |
Paolo Barbi (1982–1984) |
Egon Klepsch (1984–1992) |
Leo Tindemans (1992–1994) |
Wilfried Martens (1994–1999) |
Hans-Gert Pöttering (1999–2007) |
Joseph Daul (2007–2014) |
Manfred Weber (seit 2014)
Dieser Artikel beschreibt die Bundesstraße 106 in Deutschland. Zur gleichnamigen Straße in Österreich siehe Mölltal Straße. Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B Bundesstraße 106 in Deutschland Karte Basisdaten Betreiber: Deutschland Bundesrepublik Deutschland Straßenbeginn: Wismar ( 53° 54′ N , 11° 24′ O 53.900536 11.396875 ) Straßenende: Schwerin ( 53° 36′ N , 11° 24′ O 53.592785 11.404892 ) Gesamtlänge: 40,7 km Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern Ausbauzustand: zweistreifig [1] Bundesstraße 106 in Schwerin (Umgehungsstraße) Straßenverlauf Land Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Nordwestmecklenburg Ortsumgehung Wismar Wallensteingraben über Dorf Mecklenburg Wallensteingraben Groß Stieten Bad Kleinen OT Niendorf Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen Zickhusen Lübstorf Klein Trebbow OT Kirch Stück ...
In der Liste der Kulturdenkmäler in Imsweiler sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Imsweiler einschließlich des Ortsteils Felsbergerhof aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 15. August 2017). Inhaltsverzeichnis 1 Denkmalzonen 2 Einzeldenkmäler 3 Literatur 4 Weblinks Denkmalzonen | Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild Denkmalzone Flörsheimer Schlösschen Schloßstraße 4 Lage vor 1236 Reste der Ringmauer der 1236 belegten Wasserburg, vom 1595 erbauten, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Wasserschloss Renaissance-Teile in der Hofanlage des 18. und 19. Jahrhunderts erhalten Einzeldenkmäler | Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild Protestantischer Glockenturm Alsenzstraße, gegenüber Nr. 29 Lage 1877 Sandsteinquaderbau, bezeichnet 1877, Architekt Julius Huth, Kaiserslautern Katholische Pfarrkirche St. Peter in den Ketten ...
Santa Maria sopra Minerva [1] Konfession: römisch-katholisch Patrozinium: Hl. Maria Weihejahr: 1370 Rang: Basilica minor Orden: Dominikaner (OP) Kardinalpriester: António Marto Anschrift: Piazza della Minerva, 42 00187 Roma 41.898029 12.478194 Koordinaten: 41° 53′ 52,9″ N , 12° 28′ 41,5″ O Santa Maria sopra Minerva ( lateinisch Sanctae Mariae supra Minervam ), vollständig Basilica di Santa Maria sopra Minerva , ist der einzig bedeutende Kirchenbau Roms aus der Zeit der Gotik und eine der Hauptkirchen des Dominikanerordens in Rom. Seit 1566 ist die Basilica minor eine Titelkirche der römisch-katholischen Kirche. Sie befindet sich an der Piazza della Minerva im Rione Pigna im historischen Zentrum Roms, dem Marsfeld südöstlich des Pantheon. Südlich grenzt die Straße Via di S. Caterina da Siena an, benannt nach der Heiligen Katharina von Siena, deren Grab sich unter dem Hauptaltar der Kirche befindet. Die Kirche wurde über den Ruin...