Giuseppe Caron (* 24. Februar 1904 in Treviso; † 3. März 1998 ebenda) war ein italienischer Europapolitiker und Vizepräsident der EWG-Kommission.
Inhaltsverzeichnis
1Leben
2Auszeichnungen
3Weblinks
4Einzelnachweise
Leben |
Nach seiner wissenschaftlichen Ausbildung zum Chemiker leitete Caron mehrere Unternehmen der italienischen Pharmaindustrie. Ab 1952 war er Vizepräsident der italienischen Handelskammer. Zudem hatte er zahlreiche Lobbyisten-Funktionen inne.
Im Zweiten Weltkrieg engagierte sich Caron im Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Als Vertreter der Democrazia Cristiana gehörte er zum Komitee für die nationale Befreiung in der Provinz Treviso.
Politisch wurde er zunächst als Unterstaatssekretär für die Zivilluftfahrt. Bei den Wahlen zum italienischen Senat 1948, 1953 und 1958 gewann Caron jeweils ein Mandat. In der Europapolitik wurde er als italienischer Delegierter beim Europarat und als Mitglied des Europäischen Parlaments aktiv.
Im Dezember 1959 wurde Caron als Nachfolger seines Landsmannes Piero Malvestiti in die EWG-Kommission unter Walter Hallstein berufen. Neben der Funktion als Vizepräsident mit Schwerpunkt auf der Presse- und Informationspolitik der EWG war Caron in erster Linie für den inneren Markt zwischen den EWG-Ländern und des Weiteren für Wirtschaft und Finanzen, Verkehr und Außenbeziehungen zuständig. Bereits 1963 ließ sich Caron wieder in den italienischen Senat wählen und schied aus der Kommission aus.
Auszeichnungen |
1982: Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich[1]
Weblinks |
Kurzbiographie (italienisch) (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
Einzelnachweise |
↑Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
Mitglieder der Europäischen Kommission Hallstein I (1958–1962)
Walter Hallstein |
Piero Malvestiti |
Giuseppe Caron |
Sicco Mansholt |
Robert Marjolin |
Hans von der Groeben |
Robert Lemaignen |
Giuseppe Petrilli |
Lionello Levi Sandri |
Jean Rey |
Lambert Schaus
Mitglieder der Europäischen Kommission Hallstein II (1962–1967)
Giuseppe Caron, ab 1964 Guido Colonna di Paliano |
Hans von der Groeben |
Walter Hallstein |
Robert Marjolin |
Sicco Mansholt |
Jean Rey |
Henri Rochereau |
Lionello Levi Sandri |
Lambert Schaus
Europäische Kommissare für Binnenmarkt
Piero Malvestiti |
Giuseppe Caron |
Guido Colonna di Paliano |
Hans von der Groeben |
Wilhelm Haferkamp |
Finn Olav Gundelach |
Étienne Davignon |
Karl-Heinz Narjes |
Arthur Cockfield |
Martin Bangemann |
Raniero Vanni d’Archirafi |
Mario Monti |
Frits Bolkestein |
Charlie McCreevy |
Michel Barnier
Dieser Artikel beschreibt die Bundesstraße 106 in Deutschland. Zur gleichnamigen Straße in Österreich siehe Mölltal Straße. Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B Bundesstraße 106 in Deutschland Karte Basisdaten Betreiber: Deutschland Bundesrepublik Deutschland Straßenbeginn: Wismar ( 53° 54′ N , 11° 24′ O 53.900536 11.396875 ) Straßenende: Schwerin ( 53° 36′ N , 11° 24′ O 53.592785 11.404892 ) Gesamtlänge: 40,7 km Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern Ausbauzustand: zweistreifig [1] Bundesstraße 106 in Schwerin (Umgehungsstraße) Straßenverlauf Land Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Nordwestmecklenburg Ortsumgehung Wismar Wallensteingraben über Dorf Mecklenburg Wallensteingraben Groß Stieten Bad Kleinen OT Niendorf Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen Zickhusen Lübstorf Klein Trebbow OT Kirch Stück ...
In der Liste der Kulturdenkmäler in Imsweiler sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Imsweiler einschließlich des Ortsteils Felsbergerhof aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 15. August 2017). Inhaltsverzeichnis 1 Denkmalzonen 2 Einzeldenkmäler 3 Literatur 4 Weblinks Denkmalzonen | Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild Denkmalzone Flörsheimer Schlösschen Schloßstraße 4 Lage vor 1236 Reste der Ringmauer der 1236 belegten Wasserburg, vom 1595 erbauten, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Wasserschloss Renaissance-Teile in der Hofanlage des 18. und 19. Jahrhunderts erhalten Einzeldenkmäler | Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild Protestantischer Glockenturm Alsenzstraße, gegenüber Nr. 29 Lage 1877 Sandsteinquaderbau, bezeichnet 1877, Architekt Julius Huth, Kaiserslautern Katholische Pfarrkirche St. Peter in den Ketten ...
Santa Maria sopra Minerva [1] Konfession: römisch-katholisch Patrozinium: Hl. Maria Weihejahr: 1370 Rang: Basilica minor Orden: Dominikaner (OP) Kardinalpriester: António Marto Anschrift: Piazza della Minerva, 42 00187 Roma 41.898029 12.478194 Koordinaten: 41° 53′ 52,9″ N , 12° 28′ 41,5″ O Santa Maria sopra Minerva ( lateinisch Sanctae Mariae supra Minervam ), vollständig Basilica di Santa Maria sopra Minerva , ist der einzig bedeutende Kirchenbau Roms aus der Zeit der Gotik und eine der Hauptkirchen des Dominikanerordens in Rom. Seit 1566 ist die Basilica minor eine Titelkirche der römisch-katholischen Kirche. Sie befindet sich an der Piazza della Minerva im Rione Pigna im historischen Zentrum Roms, dem Marsfeld südöstlich des Pantheon. Südlich grenzt die Straße Via di S. Caterina da Siena an, benannt nach der Heiligen Katharina von Siena, deren Grab sich unter dem Hauptaltar der Kirche befindet. Die Kirche wurde über den Ruin...