BMW
















































Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft




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Rechtsform

Aktiengesellschaft

ISIN

DE0005190003

Gründung
7. März 1916

Sitz

München, DeutschlandDeutschland Deutschland

Leitung


  • Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender
    Milagros Caiña Carreiro-Andree
    Klaus Fröhlich
    Nicolas Peter
    Peter Schwarzenbauer
    Oliver Zipse
    Pieter Nota


  • Norbert Reithofer, Aufsichtsratsvorsitzender


Mitarbeiterzahl
129.932[1]

Umsatz
98,678 Mrd. EUR (2017)[1]

Branche

Automobilindustrie

Website

www.bmwgroup.com
Stand: 31. Dezember 2017





Luftbild des Münchner BMW-Areals mit BMW Welt, BMW Museum, „Vierzylinder-Hochhaus“ (Konzernzentrale) und Werkshallen (März 2014).




„Vierzylinder“ – Eingangsbereich der BMW-Zentrale




Mit dem BMW IIIa Flugmotor, 1917 von Max Friz entwickelt, wurde die Basis des BMW-Renommees gelegt.




Stilistisches Merkmal der Pkw von BMW sind die Doppel-Nieren des Kühlergrills





Der BMW





Die BMW


Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) ist die Muttergesellschaft der BMW Group, eines weltweit operierenden deutschen Automobil- und Motorradherstellers mit Sitz in München. Die Produktpalette umfasst die Automobil- und Motorrad-Marke BMW, die Automarken Mini und Rolls-Royce sowie die BMW-Submarken BMW M und BMW i.


Der Konzern hat sich vor allem seit den 1960er Jahren unter der Marke BMW als Hersteller hochpreisiger, komfortabel ausgestatteter und gut motorisierter Reisewagen mit sportlichem Anspruch einen Namen gemacht und zählt damit zu den sogenannten Premiumherstellern. Daneben zielt die Marke Mini mit Retro-Modellen auf jüngere, lifestyle-orientierte Kundschaft ab, während bei Rolls-Royce in geringer Stückzahl höchstpreisige Luxuslimousinen entstehen. Die Kernmarke BMW geht auf die 1913 durch Karl Rapp in München gegründeten Rapp Motorenwerke zurück. Sie wurden durch Franz Josef Popp ab 1917 ausgebaut und firmierten ab 1918 als Aktiengesellschaft Bayerische Motorenwerke sowie ab 1920 als Süddeutsche Bremsen-AG. Die Motorenbau-Abteilung und der alte Unternehmensname wurden 1922 verkauft und in die 1916 begründete Bayerische Flugzeugwerke AG eingegliedert, die seitdem als BMW firmiert.


Die BMW Group gehört mit 98,7 Milliarden Euro Umsatz und rund 130.000 Beschäftigten (2017)[1] zu den größten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und zählte mit einer Jahresproduktion von 2,36 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2016 zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. Das Unternehmen ist sowohl mit Stamm- als auch Vorzugsaktien an der Börse notiert, wobei die Stammaktie im deutschen Leitindex DAX sowie im DivDAX vertreten ist. Größte Anteilseigner mit zusammen etwa 46,8 % sind Susanne Klatten und Stefan Quandt, die der Industriellenfamilie Quandt angehören.[2] In den Forbes Global 2000 der größten börsennotierten Unternehmen belegt BMW Platz 40 (Stand: Jahr 2017). Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf einen Börsenwert von über 72 Mrd. USD.[3]




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


    • 1.1 Beginn


    • 1.2 Start als Automobilhersteller in Eisenach


    • 1.3 Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs


    • 1.4 Nachkriegszeit


    • 1.5 Krise und Beinaheübernahme


    • 1.6 Beginn des Wiederaufstieges und Glas-Übernahme


    • 1.7 Die Ära von Kuenheim


    • 1.8 Das Rover-Debakel


    • 1.9 Rolls-Royce


    • 1.10 Wasserstoff-Fahrzeuge


    • 1.11 Zeittafel


    • 1.12 Produkthistorie


      • 1.12.1 Start bis 1976


      • 1.12.2 Ab 1977






  • 2 Unternehmenslogo


  • 3 Produktpalette


    • 3.1 Automobile


      • 3.1.1 Zeitleiste der Vorkriegsmodelle


      • 3.1.2 Zeitleiste der Nachkriegsmodelle




    • 3.2 Motorräder


    • 3.3 Kundenmotoren


    • 3.4 Fahrräder


    • 3.5 BMW M


    • 3.6 BMW i




  • 4 Die BMW Group heute


    • 4.1 Produktionsstandorte


    • 4.2 Vertrieb in Deutschland


    • 4.3 Motorsport und weitere Aktivitäten


    • 4.4 Aktie und Aktionärsstruktur


    • 4.5 Historische Wertpapiere




  • 5 Geschäftszahlen


  • 6 Kritik


    • 6.1 Exportklausel


    • 6.2 Parteispenden


    • 6.3 Lobbyisten


    • 6.4 Bestechungsaffäre


    • 6.5 Datenschutz im Auto


    • 6.6 Dieselnachrüstung




  • 7 Siehe auch


  • 8 Literatur


  • 9 Weblinks


  • 10 Einzelnachweise




Geschichte


Folgende Personen waren Vorsitzende des Vorstands der Bayerische Motoren Werke AG:



  • 1922–1942: Franz Josef Popp

  • 1942–1944: Fritz Hille

  • 1948–1957: Hanns Grewenig

  • 1957–1960: Heinrich Richter-Brohm

  • 1962–1965: Karl-Heinz Sonne

  • 1965–1969: Gerhard Wilcke

  • 1970–1993: Eberhard von Kuenheim

  • 1993–1999: Bernd Pischetsrieder

  • 1999–2002: Joachim Milberg

  • 2002–2006: Helmut Panke

  • 2006–2015: Norbert Reithofer

  • seit 2015: Harald Krüger


Beginn


Vorgänger von BMW waren die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. „Als Grundlage seines Unternehmens kaufte Rapp die“ Firma des aus Berlin stammenden Philipp Dörhöfer, die sich in der Münchener Clemensstraße 46 befand. „Diese wieder herum hatte kurz zuvor in Chemnitz die Firma Schneeweis erworben. Schneeweis baute Flugmotoren unter anderem für den Luftschiffbauer Albert Paul Veeh. Im Zuge der Insolvenz von Veeh war Schneeweis in Schwierigkeiten geraten. Diese waren offensichtlich so groß, dass sich auch die Firma Dörhöfer an Schneeweis verhob und Rapp das Unternehmen übernahm, um Flugmotoren zu fertigen.“[4] Grund für Dörhöfers Übernahme von Schneeweis’ Firma war, dass sie schon Flugmotoren für die Luftschiffbau Veeh GmbH baute und er damit auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen konnte. Später schrieb er an seinen Sohn: „Der Ursprung der BMW ist die Firma Schneeweis in Chemnitz, die über den Luftschiffbau Veeh und das Flugwerk Deutschland, wo auch mein Name genannt ist, die Rapp-Motorenwerke hervorbrachten.“[5] Die daraus entstandene Rapp Motorenwerke GmbH änderte ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG. Der erste Geschäftsführer war bis 1942 Franz Josef Popp.


Im jungen Unternehmen machte sich der aufstrebende Ingenieur Max Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 den Flugmotor BMW IIIa mit Überverdichtung, die den Leistungsverlust in der Höhe verringert. Diese Konstruktion bewährte sich insbesondere im Jagdflugzeug Fokker D.VII so gut, dass BMW von der Heeresverwaltung einen Auftrag über 2000 Motoren erhielt. Am 17. Juni 1919 wurde mit einem BMW IV, einer Weiterentwicklung des BMW IIIa ein inoffizieller Höhenweltrekord (Deutschland war nicht Mitglied der FAI) von 9760 Metern erzielt.[6]


Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Versailler Vertrag schien zunächst das Ende des Unternehmens gekommen zu sein: der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugmotoren – damals das einzige Produkt von BMW – herzustellen. Werbeinserate von 1920 zeigen jedoch, dass BMW nicht ganz dem Verbot folgte.[7][8] 1922 verließ Hauptaktionär Camillo Castiglioni das Unternehmen und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW).


Diese waren aus dem am 7. März 1916 registrierten Bayerischen Flugzeugwerken hervorgegangen, die sich wiederum aus dem Anfang des Jahres in Konkurs gegangenen Gustav-Otto-Flugzeugwerk von Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders Nikolaus Otto, entwickelt hatten. Dieser 7. März 1916 gilt in der offiziellen Unternehmensgeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni werden aus den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) BMW, am Firmensitz Lerchenauer Straße 76, München 13 – Bayernmotor.[9] Das Unternehmen aber, das bis dahin BMW hieß, wurde zur Südbremse und später dann zur Knorr-Bremse.


1923 entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, die R 32, und legten damit den Grundstein für eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R 32 nur fünf Wochen. Bis heute hat sich das Grundprinzip dieses Motorrades erhalten: Boxermotor und Kardanantrieb im Doppelrohrrahmen.


Ab 1924 wurden auch wieder Flugmotoren hergestellt. Der 1930 im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Hannover-Leinhausen gebaute „Schienenzeppelin“ wurde von einem BMW-VI-Motor angetrieben.


Start als Automobilhersteller in Eisenach


Im Jahr 1928 übernahm BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach A. G., den Hersteller des Kleinwagens Dixi, und wurde so zum Automobil­hersteller. Am 22. März 1929 produzierte BMW im thüringischen Eisenach sein erstes Serienautomobil. Das Modell hieß 3/15 PS bzw. DA 2 und war eine Weiterentwicklung des Modells Dixi 3/15 DA, das seinerseits ein modifizierter Lizenzbau des britischen Austin Seven war. Montiert wurde der Wagen in Berlin mit einer von Ambi-Budd gelieferten Karosserie, die dem ebenfalls in Austin-Lizenz gebauten Rosengart ähnelte. 1932 folgte der erste „echte“ BMW der BMW AM-Baureihe mit der Bezeichnung AM1 (für „Automobilkonstruktion München Nr. 1“), d. h. die erste BMW-eigene Automobilkonstruktion, die gegenüber dem BMW 3/15 größer und technisch fortschrittlicher ausfiel (z. B. obengesteuerte Ventile, Vierradbremse, Schwingachse vorn). Die erste Neukonstruktion unter der BMW-Ägide war der 1933 vorgestellte 303 mit 1,2 Liter 6-Zylindermotor, eine Konstruktion von Fritz Fiedler (1899–1972). Infolge des ab 1933 wieder stark erweiterten Flugmotorenbaus wurde die Auto- und Motorradsparte fast zum Nebenzweck. Trotzdem gelangen mit den Neuentwicklungen BMW 326 (1935), 327 (1937) und dem 1936 vorgestellten Sport-Roadster 328 attraktive Modelle. Besonders der 328 überzeugte nicht nur durch seine Konstruktion, sondern auch durch zahlreiche Erfolge bei Sportwagenrennen, unter anderem der Mille Miglia 1940. Dieses Modell begründete den Ruf von BMW als Hersteller sportlicher Automobile, der auch nach dem Krieg in Erinnerung blieb. In Großbritannien wurde der 328 als Frazer-Nash-BMW vermarktet, wobei Frazer Nash bereits seit 1934 als BMW-Generalimporteur für das britische Empire fungierte. Die Baupläne der 326/327/328-Reihe dienten später der Entwicklung des Bristol 400.


Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs




BMW 801




Aktie von BMW, 1942


Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erfuhr BMW einen kräftigen Aufschwung durch die Kriegspläne Hitlers. Während Mitte 1933 noch 8.357 Leute in der deutschen Flugzeug- und Flugmotorenindustrie ihren Arbeitsplatz hatten, war die Beschäftigtenzahl Ende 1938 auf fast 180.000 angewachsen. An diesem Aufschwung partizipierte auch BMW. Der Umsatz des Unternehmens betrug 32,5 Millionen Reichsmark (RM) im Jahr 1933 und steigerte sich bis 1939 auf 280 Millionen RM. Der Flugmotorenbau bei der 1934 neu gegründeten Tochtergesellschaft „BMW Flugmotorenbau GmbH“ erfolgte in der neuen BMW Flugmotorenfabrik Allach GmbH (heute MTU Aero Engines) und der BMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH (Dürrerhof – nach Kriegsende demontiert). Dieser trug 1939 allein 190 Millionen RM zum Umsatz bei. Mit der Übernahme der Brandenburgischen Motorenwerke in Berlin-Spandau im Jahr 1939, die anschließend als BMW Flugmotorenwerke Brandenburg GmbH firmierten und der Gründung der Niederbarnimer Flugmotorenwerke GmbH im Jahr 1941 mit Standorten in Zühlsdorf und Basdorf expandierte der Geschäftsbereich Flugmotoren auf 90 Prozent des gesamten Umsatzes. Im Jahr 1944 wurden 750 Millionen RM Umsatz von zirka 56.000 Beschäftigten, rund 50 Prozent davon waren Zwangsarbeiter, erwirtschaftet.


In den Werken München und Eisenach wurden „schwere Wehrmachtsgespanne“ (Motorräder BMW R 75 mit angetriebenem Beiwagen) und zwischen 1937 und 1940 der leichte geländegängige Einheits-PKW BMW 325 gebaut. Letzter musste nach Vorgaben der Wehrmacht in weitgehend identischer Konstruktion auch von Stoewer und Hanomag hergestellt werden.


Im Jahr 1938 wurde die Argus Motoren Gesellschaft des jüdischen Fabrikanten Moritz Straus „arisiert“, was zur Entstehung des BMW-Werkes II in München-Allach führte. BMW setzte dort zum Ausbau des Werkes und zur Fertigung von Flugmotoren über 17.000[10]Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge ein. Untergebracht waren diese in Zwangsarbeitslagern und im KZ-Außenlager Allach des KZ Dachau.


Der bis zu 1.467 kW (2.000 PS) starke Doppel-Sternmotor BMW 801 war einer der wichtigsten deutschen Flugmotoren. Er wurde unter anderem in die Focke-Wulf Fw 190 und Junkers Ju 88 eingebaut. Zeitweise waren in seiner Produktion zur Hälfte russische Zwangsarbeiter eingesetzt. Stückzahl und Leistung der BMW-801-Motoren mussten gesteigert werden. Erst im Jahr 1943 konnte das Unternehmen das gewünschte Produktionssoll erfüllen. Die Luftwaffe beklagte indessen unter anderem Kolbenfresser, Ventilschäden oder Kipphebelbrüche bei diesem Motor. Weitere Flugmotoren waren der BMW 132, BMW 802 und BMW 803.


Die Situation des Unternehmens war durch den Krieg aber auch beeinträchtigt. Allein im Frühjahr 1943 wurden 6.189 Beschäftigte zur Wehrmacht eingezogen, was den Verlust wichtigen Fachwissens in der Produktion bedeutete. Luftangriffe der Alliierten auf die kriegswichtigen Werke in Milbertshofen und Allach störten die Motorenherstellung empfindlich. Das Reichsluftfahrtministerium verfügte, in dem sieben Kilometer langen Tunnel der Eisenbahnstrecke Sélestat – Saint-Dié bei Markirch im Elsass die Fertigung fortzusetzen. 1.016 Maschinen wurden dorthin transportiert und 3.000 Menschen in neuer Umgebung eingesetzt. Mit dem Näherrücken der Alliierten wurde dieses Projekt wieder beendet und die Herstellung in das Allgäu verlagert. In Kempten (Allgäu) wurde das Werk des Zulieferers Helmuth Sachse KG[11] zur Zahnradfertigung bestimmt, in Blaichach wurden Pleuelteile für Flugmotoren erzeugt, weitere Produktionsstätten in Kaufbeuren, Immenstadt und den oberbayerischen Orten Trostberg und Stephanskirchen eingerichtet.[12]


Nachkriegszeit





R 68 (1954) mit Steib-Seitenwagen (1951)


1945 war das Münchner Stammwerk fast völlig zerstört und die Fahrzeugfabrik in Eisenach von der Sowjetischen Besatzungsmacht übernommen worden. Da das Eisenacher Automobilwerk im Besitz aller Produktionswerkzeuge war, konnte es sofort nach dem Krieg die Vorkriegs-Typen wieder anbieten. Dies geschah zunächst auch unter dem Namen „BMW“. Da BMW in München es nicht hinnehmen wollte, dass unter diesem Namen Autos angeboten wurden, ohne auf deren Produktion Einfluss zu haben, ließ man den Eisenachern 1951 das Führen des Namens „BMW“ gerichtlich verbieten. Die Eisenacher Fabrikate wurden daraufhin unter dem Namen „EMW“ (Eisenacher-Motoren-Werk) angeboten. 1952 wurde das Werk zum Volkseigenen Betrieb (VEB) erklärt.[13] Aufgrund zentraler Planvorgaben wurde das Eisenacher Werk gezwungen, die Produktion größerer Viertaktwagen zugunsten kleinerer Zweitakt-Fahrzeuge auf Basis des IFA F9 umzustellen. 1955 rollten die letzten EMW 340 vom Band. Fortan produzierte der nunmehr VEB Automobilwerk Eisenach genannte Betrieb den Wartburg.


In München waren bis dato nie Automobile produziert worden, zusätzlich war das Stammwerk zerbombt und von Demontagen betroffen. Zunächst hielt sich das Unternehmen mit der Fabrikation von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über Wasser. 1948 brachte BMW mit der R 24 sein erstes Motorrad nach dem Krieg auf den Markt, 1952 gefolgt vom BMW 501, einem exklusiven Oberklassewagen mit Sechszylindermotor. Der ab 1954 auch mit V8-Motor als BMW 502 erhältliche Pkw erhielt ob seiner geschwungenen Karosserieform bald den Spitznamen „Barockengel“. Die Produktion des Typs war so aufwendig, dass BMW bei jedem verkauften Exemplar zirka 4.000 DM Verlust einfuhr. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 1950er Jahre stark rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der 1955 in Produktion genommene Kleinstwagen Isetta, eine Lizenzproduktion des italienischen Iso Rivolta, konnte die sich schnell verschärfende Finanzkrise nicht abwenden.



Krise und Beinaheübernahme


Nachdem in den Geschäftsjahren 1958 und 1959 hohe Verluste erwirtschaftet worden waren, kam es zu der dramatischen Hauptversammlung vom 9. Dezember 1959. Vorstand und Aufsichtsrat, beide von der Deutschen Bank eingesetzt, legten ein Angebot vor, nach dem BMW an die Daimler-Benz AG (Großaktionär ebenfalls Deutsche Bank) verkauft und die Kleinaktionäre fast enteignet worden wären. Das Schicksal von BMW schien besiegelt, da die Deutsche Bank dank des Depotstimmrechts etwa die Hälfte des Aktienkapitals vertrat. Aber es kam anders: Eine Ablehnungsfront, gebildet aus Belegschaft und Betriebsräten, BMW-Händlern und Kleinaktionären, wehrten das Übernahme-Angebot ab, indem sie mit Hilfe des Darmstädter Aktionärs und Kohlenhändlers Erich Nold (1928–1995[14]) sowie des Frankfurter Rechtsanwalts Friedrich Mathern die Bilanz anfechten ließen, wofür 10 Prozent der Stimmen genügten. Die Bilanz war in der Tat fehlerhaft, da in ihr die Entwicklungskosten für das neue Modell 700 innerhalb eines Jahres abgeschrieben worden waren.[15]




Beginn des Wiederaufstieges und Glas-Übernahme


BMW blieb selbstständig, aber Anfang 1960 fehlte noch immer das dringend benötigte Mittelklassemodell, für dessen Verwirklichung es weiterhin an der Finanzierung mangelte. Hier trat der Industrielle Herbert Quandt aus Bad Homburg vor der Höhe auf den Plan. Er erklärte sich bereit, nach einem Kapitalschnitt eine anschließende Kapitalerhöhung durchzuführen, bei der er die nicht verkauften Aktien selbst übernehmen werde. Dies geschah auch, der Kapitalanteil der Quandt-Gruppe stieg auf ca. 60 Prozent und die Banken verloren ihren Einfluss bei BMW.[16] Dadurch sowie durch die Übernahme der Hälfte der Anteile an der BMW-Tochtergesellschaft Triebwerkbau GmbH und ein Darlehen in Höhe von 20 Millionen DM durch die MAN (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg)[17] bekam BMW ausreichende finanzielle Mittel für die Umsetzung des neuen Mittelklassemodells, das Limousinen-Charakter mit hoher Motorleistung vereinen sollte. In diesem Segment fiel durch den Konkurs von Borgward 1961 ein Mitbewerber aus dem Markt.


1961 stellte das Unternehmen den völlig neu entwickelten BMW 1500 der „Neuen Klasse“ vor. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten wurde der Typ durch die Modelle BMW 1600, 1800 und 2000 ergänzt und zu einem großen Erfolg, der durch seine Siege bei Tourenwagenrennen verstärkt wurde. Der Wiederaufstieg von BMW kam mit den 1966 vorgestellten zweitürigen „Null-Zwei“ Typen 1602, 1802, 2002, 2002ti/tii endgültig in Fahrt.


1967 wurde die Hans Glas GmbH in Dingolfing übernommen und zu einem eigenen Produktionsstandort ausgebaut. Einige Modelle aus dem Produktprogramm von Glas wurden noch eine Zeit lang weiterproduziert. Sie trugen den Markennamen BMW-Glas und das BMW-Logo. Mit dem Auslaufen dieser Modelle wurde auch der Name Glas aufgegeben.


Der 1968 vorgestellte Oberklassewagen „2500“ mit Sechszylindermotor, später auch die Modelle „2800“ und „3,0 SI“, begeisterten die Fachwelt durch ihre Laufruhe und ihr Durchzugsvermögen.



Die Ära von Kuenheim





BMW R75/5 (1973½)


In den Jahren 1970 bis 1993 war Eberhard von Kuenheim Vorstandsvorsitzender. Unter seiner Ägide stieg der Umsatz mit vielen neuen Modellreihen auf das 18-fache auf rund 28 Milliarden DM, die Pkw-Produktion auf das Vierfache und die Motorradfertigung auf das Dreifache. Die Mitarbeiterzahl wuchs in derselben Zeit von rund 23.000 auf 71.000. Neue Produktionsstandorte entstanden in Deutschland (Regensburg, Spandau), Österreich, Südafrika und in den USA.


1973 wurde der sogenannte „Vierzylinder“ bezogen, das neue, von dem Wiener Architekten Karl Schwanzer entworfene Hauptverwaltungsgebäude in der Nähe des Münchener Olympiageländes. Im Frühjahr 1990 wurde das „Forschungs- und Innovationszentrum“ (FIZ) eröffnet, die „Denkfabrik“ von BMW mit über 6.000 Arbeitsplätzen. In den ersten Jahren stand die Abkürzung für „Forschungs- und Ingenieurzentrum“, seinen heutigen Namen erhielt es erst Ende der 90er Jahre.


In die Ära von Kuenheim fallen auch mehrere Versuche, das Unternehmen zu diversifizieren und breiter aufzustellen.[18] So wurden u. a. eine Roboterfirma, ein Software-Hersteller (Softlab), ein Chemiespezialist und 1990 die Luftfahrtsparte der Klöckner-Humboldt-Deutz AG übernommen. Während sich die erstgenannten Aktivitäten als Fehlschläge erwiesen und wieder verkauft wurden, wurde die KHD Luftfahrttechnik in das Gemeinschaftsunternehmen BMW Rolls-Royce AeroEngines GmbH eingebracht.[19][20] Damit war die BMW AG über ihre Tochter zumindest für ein knappes Jahrzehnt wieder ein Luftfahrtunternehmen. Im Zuge der gescheiterten Übernahme des britischen Automobilherstellers Rover Mitte der 1990er Jahre und der damit einhergehenden Finanzierungsprobleme wurde der 51-Prozent-Anteil von BMW dann allerdings an Rolls-Royce plc veräußert.


Das Rover-Debakel


Anfang der 1990er Jahre glaubte man bei BMW, langfristig nur als großer Volumenhersteller auf dem Weltmarkt überleben zu können. Um nicht selbst eine Frontantriebsplattform und die dazu notwendigen technischen Komponenten entwickeln zu müssen und um die nötigen Fertigungskapazitäten zu gewinnen, übernahm BMW 1994 deshalb die britische Rover Group mit ihren Automarken Rover, MG, Mini und Land Rover. Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung, die BMW insgesamt neun Milliarden Deutsche Mark und den Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder seinen Posten kostete.


Die Zusammenarbeit mit der Rover Group hatte von Anfang an nicht reibungslos funktioniert. Die Werke schrieben Verluste, die durch die dreißigprozentige Aufwertung des Britischen Pfunds gegenüber der Deutschen Mark im Zeitraum von 1994 bis 2000 noch verstärkt wurden. Die noch im Joint Venture mit Honda entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet und zu konservativ und damit als wenig attraktiv. Auch die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig. Die Fabriken waren weitgehend veraltet, zu klein und personell überbesetzt. Dazu kamen große Schwächen im Vertrieb, so dass die erwarteten Verkaufszahlen nie erreicht wurden. Hinzu kam der „Inhouse“-Wettbewerb, denn die Fahrzeuge von Land Rover machten der 1999 von BMW neu eingeführten SUV- oder X-Modellpalette (damals nur dem X5) Konkurrenz.


Aus diesen Gründen zog BMW am 16. März 2000 die Konsequenzen und beendete das Projekt Rover. MG-Rover wurde für die symbolische Summe von zehn Pfund Sterling an eine britische Investorengemeinschaft verkauft.[21]Land Rover ging an Ford, aber für einen wesentlich höheren Preis, weil der neue Range Rover schon fertig entwickelt war. Die Kleinwagen-Marke Mini dagegen verblieb als einzige in der BMW Group.



Rolls-Royce



Im Jahr 2003 erhielt BMW die Markenrechte für Rolls-Royce-Automobile von Rolls Royce plc und konnte dann damit die bereits fertig entwickelte Luxus-Limousine mit dem Namen Phantom auf den Markt bringen, für den eigens ein neuer Stammsitz in Goodwood, England, geschaffen wurde. Das ehemalige Werk in Crewe fertigt seitdem nur noch Automobile der ehemaligen Geschwister-Marke Bentley, die bei Volkswagen verblieb.


Wasserstoff-Fahrzeuge





M73-Motor für Wasserstoff im E38


BMW entwickelte weltweit als Erster alltagstaugliche Wasserstoff-Fahrzeuge. Weil aus Kostengründen Brennstoffzellen für den Serieneinsatz nicht einsetzbar waren, setzte BMW daher auf die Verbrennung des Wasserstoffes (H2) mit dem Oxidationsmittel Sauerstoff (O2) aus der Umgebungsluft.


Bereits zur Expo 2000 drehten die ersten 15 „Wasserstoff-Modelle“ eines 750i (E38)-Modells, mit zusätzlichem Wasserstofftank, ihre Runden am Expo-Gelände. Im Jahr 2007 wurden bereits weitere 100 Fahrzeuge des Modells 760Li (E68) mit drucklosem Flüssig-H2-Tank, Betankungs- und Motortechnik für Wasserstoffbetrieb ausgerüstet und als BMW Hydrogen 7 an Prominente und Politiker verleast.


Im Dezember 2009 ließ BMW den Wasserstoff-Praxistest auslaufen.


Etwa 2012 befasste sich BMW dann mit der Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellen.[22] 2015 zeigte BMW einen elektrisch angetriebenenen BMW-5er-GT-Versuchsträger, der in dem von BMW entwickelten Tank so viel des Energieträgers in tiefkalter Form speichern kann, dass eine Reichweite von 500 km möglich wurde.[23] Eine kleine Versuchsflotte mit vier Fahrzeugen wurde zur Erprobung in Europa aufgebaut.[24] BMW hält den Serieneinsatz ab 2020 für möglich.[25][26]


Zeittafel



  • 1916: Gründung der Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW)

  • 1917: Umbenennung der Rapp-Motorenwerke in Bayerische Motoren Werke GmbH

  • 1918: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft; Franz Josef Popp wird erster Generaldirektor (= Vorstandsvorsitzender) von BMW.

  • 1922: Aus den Bayerischen Flugzeugwerken wird BMW

  • 1923: Bau des ersten Motorrades BMW R 32

  • 1928: Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach A.G.

  • 1929: Bau des ersten Automobils BMW 3/15 PS bzw. AM1 in Eisenach

  • 1934: Ausgliederung der Sparte Flugmotoren in die BMW Flugmotorenbau GmbH

  • 1939: Übernahme der Brandenburgischen Motorenwerke in Bezirk Spandau (BMW-Flugmotorenwerke Brandenburg GmbH)

  • 1944: Luftangriffe auf das Stammwerk in München-Milbertshofen mit starken Zerstörungen

  • 1945: Erlaubnis zur Reparatur von US-Armeefahrzeugen und Motorradherstellung, aber gleichzeitig Demontage der Werke München und Allach

  • 1948: Erstes Nachkriegsmotorrad

  • 1959: Historische Hauptversammlung, auf der die Übernahme durch Daimler-Benz verhindert werden kann

  • 1960: BMW beschäftigt 7.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 239 Millionen DM

  • 1961: Der legendäre Paul G. Hahnemann („Nischen-Paule“) wird Vertriebsvorstand

  • 1962: Karl-Heinz Sonne übernimmt den Vorstandsvorsitz.

  • 1963: Erstmals gibt es wieder eine Dividende.

  • 1965: Der Slogan „Aus Freude am Fahren“ (ab 1969: „Freude am Fahren“) wird in der Marketing-Kommunikation eingesetzt.

  • 1967: Übernahme der Hans Glas GmbH, anschließend Ausbau zum Werk Dingolfing

  • 1967: Eröffnung des Motorradwerks in Berlin

  • 1969: Umzug der gesamten Motorradsparte in das BMW-Werk Berlin in Spandau

  • 1969: BMW beschäftigt 21.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden DM.

  • 1970: Eberhard von Kuenheim übernimmt den Vorstandsvorsitz, er wird ihn bis 1993 innehaben. Gründung der Herbert Quandt Stiftung.

  • 1972: Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes („Vierzylinder“) neben dem Olympiapark in München

  • 1972: Bau des Werks in Rosslyn bei Pretoria (Südafrika)

  • 1973: Eröffnung des Werks Landshut

  • 1975: Alexander Calder gestaltet das erste BMW Art Car

  • 1978: Vorstellung eines 5er mit Wasserstoffmotor in Zusammenarbeit mit dem DLR

  • 1978: BMW beschäftigt 30.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 6,0 Milliarden DM.

  • 1979: Eröffnung des Motorenwerks in Steyr (Österreich)

  • 1984: Eröffnung des neuen Motorradwerks in Berlin-Spandau




Forschungs- und Innovationszentrum München – Haupteingang Knorrstraße



  • 1985: Baubeginn für das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ)

  • 1985: Gründung der BMW Technik GmbH für Vorentwicklungen

  • 1987: Eröffnung des Werks Regensburg

  • 1990: Offizielle Eröffnung des FIZ

  • 1990: BMW beschäftigt 70.900 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 27,1 Milliarden DM.

  • 1992: Eröffnung des Werks in den USA

  • 1993: Bernd Pischetsrieder wird Vorstandsvorsitzender

  • 1994: Kauf der Rover Group inklusive der Marke Mini

  • 1995: Übernahme DesignworksUSA, nun BMW Group DesignworksUSA

  • 1998: Im Mai startet die vierte Generation der 3er-Reihe[27]

  • 1999: BMW schließt einen Vertrag mit dem russischen Unternehmen „Avtotor“ aus der Stadt Kaliningrad (ehemaliges Königsberg); Start der Autoherstellung

  • 1999: Joachim Milberg übernimmt den Vorstandsvorsitz




BMW Welt und BMW Tower in München




BMW Welt



  • 2000: Gründung der Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung

  • 2000: Eröffnung des CKD-Werks in Thailand

  • 2000: Verkauf von MG-Rover und LandRover

  • 2001: Eröffnung des BMW-Werks Hams Hall

  • 2002: Helmut Panke wird Vorstandsvorsitzender. Baubeginn für das BMW-Werk Leipzig

  • 2003: Erwerb der Namensrechte von Rolls-Royce

  • 2003: Gründung eines Joint Venture für Produktion und Vertrieb mit der Brilliance China Automotive Holding in China

  • 2004: Ankündigung, noch im Rahmen der aktuellen 7er-Reihe (2001–2008) ein Serienfahrzeug mit Wasserstoffmotor auf den Markt zu bringen, siehe BMW Hydrogen 7

  • 2004: Baubeginn für die BMW Welt (Auslieferungszentrum für BMW Automobile) München

  • 2005: Offizielle Eröffnung des neuen BMW Werkes Leipzig am 13. Mai 2005

  • 2005: Offizielle Eröffnung der neuen Zentralen Teile-Auslieferung (Werk 2.70) in Gaubitzhausen bei Dingolfing am 15. Juni 2005

  • 2006: Norbert Reithofer wird Vorstandsvorsitzender

  • 2007: CKD-Werk in Chennai wird eröffnet

  • 2007: BMW Motorrad übernimmt Husqvarna Motorcycles

  • 2007: Eröffnung der BMW Welt in München

  • 2008: Neueröffnung des BMW Museums in München nach vierjähriger Umgestaltung am 19. Juni 2008

  • 2012: Ausbau der Kooperation mit Toyota[28]

  • 2013: Verkauf von Husqvarna Motorcycles an Pierer Industrie, den Eigentümer der KTM AG[29]

  • 2013: Gründung der chinesischen Automobilmarke Zinoro unter dem Joint Venture mit der chinesischen Brilliance China Auto[30]

  • 2015: Harald Krüger löst Norbert Reithofer als Vorstandsvorsitzenden ab

  • 2016: BMW feiert das 100-jährige Gründungsjubiläum und verkündet eine Allianz mit Intel und Mobileye, mit dem Ziel, im Jahr 2021 ein Selbstfahrendes Kraftfahrzeug in Serie einzuführen.[31][32]

  • 2017: Im Februar 2017 wurde gemeldet, dass der Slowake Jozef Kabaň, seit 2008 Chefdesigner bei Škoda Auto in Tschechien, in gleicher Funktion zu BMW wechselt.[33]

  • 2018: Zusammen mit der chinesischen Great Wall Motor Company Limited erfolgt im Juli 2018 die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Spotlight Automotive Ltd. mit Sitz in Zhangjiagang zur Entwicklung und Produktion von Elektroautos.[34]


Produkthistorie


Start bis 1976



  • 1917: Höhenflugmotor BMW IIIa, Sechszylinder-Reihe, 19 Liter, wassergekühlt, 136 kW (185 PS). Dauerflugrekord am 30. Dezember 1921 in den USA.

  • 1918: Höhenflugmotor BMW IV, Sechszylinder-Reihe, 22,9 Liter, wassergekühlt, 184 kW (250 PS)

  • 1919: Lastwagenmotor M4 A1, Vierzylinder-Reihe, 8.000 cm³, obenliegende Nockenwelle, 44 kW (60 PS)

  • 1920: Bootsmotor M4 A12, Vierzylinder-Reihe, 8.000 cm³, obenliegende Nockenwelle, Wendegetriebe, 44 kW (60 PS)

  • 1921: Compound-Motor für Personenwagen, Vierzylinder-Reihe, 8.000 cm³, obenliegende Nockenwelle, angebautes Zweigang-Getriebe, 44 kW (60 PS)

  • 1922: Kleinmotor M2 B15, Zweizylinder-Boxer, 500 cm³, Erster Serienbau eines Boxermotors, 4,8 kW (6,5 PS)

  • 1923: Das erste BMW-Motorrad, die R 32 mit längs eingebauten Zweizylinder-Boxermotor (seitengesteuert (SV)), 500 cm³, 6,25 kW (8,5 PS) Leistung, angeblocktem Dreigang-Getriebe, Kardanantrieb und Doppel-Stahlrohrrahmen kommt auf den Markt

  • 1924: Serienfertigung des verbesserten Flugmotors BMW IV, 22,9 Liter, jetzt mit 228 kW (310 PS)

  • 1925: Motorrad R 37 mit obengesteuertem (OHV) Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 12 kW (16 PS), Stahlzylinder

  • 1925: Erstes Motorrad mit Einzylindermotor: R 39 (OHV), 250 cm³, 4,8 kW (6,5 PS)

  • 1926: Flugmotor BMW V, Sechszylinder-Reihenmotor, 24,3 Liter, 235 kW (320 PS), erste Blockbauweise

  • 1926: Flugmotor BMW Va, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 235 kW (320 PS)

  • 1926: Flugmotor BMW VI, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 405 kW (550 PS), der meistgebaute wassergekühlte BMW-Flugmotor

  • 1926: Motorrad R 42 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 500 cm³, 8,8 kW (12 PS)

  • 1927: Flugmotor BMW VII a, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 441 kW (600 PS)

  • 1927: Motorrad R 47 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 500 cm³, 13 kW (18 PS)

  • 1928: Flugmotor BMW VIII U, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 390 kW (530 PS), Untersetzungs-Getriebe

  • 1928: Flugmotor BMW-„Hornet“, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 386 kW (525 PS), luftgekühlt (Lizenzbau des Pratt & Whitney Hornet A)

  • 1928: Motorrad R 52 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 500 cm³, 8,8 kW (12 PS)

  • 1928: Motorrad R 57 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 500 cm³, 13 kW (18 PS)

  • 1928: Motorrad R 62 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 750 cm³, 13 kW (18 PS) (erste 750-cm³-Maschine)

  • 1929: Erster BMW-Pkw: BMW 3/15 („BMW-Dixi“), Vierzylinder-Motor, 750 cm³, 11 kW (15 PS), Lizenzbau des englischen Austin Seven

  • 1929: Motorrad R 63 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 750 cm³, 18 kW (24 PS)

  • 1930: Flugmotor BMW X a, Fünfzylinder-Sternmotor, 2,9 Liter, 50 kW (68 PS), luftgekühlt[35]

  • 1930: Motorrad R 11 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 750 cm³, 15 kW (20 PS), erster Pressstahlrahmen

  • 1930: Motorrad R 16 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 750 cm³, 24 kW (33 PS)

  • 1931: Flugmotor BMW VIII, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 390 kW (530 PS)

  • 1931: Flugmotor BMW IX, Zwölfzylinder-Motor in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 588 kW (800 PS)

  • 1931: Motorrad R 2 mit Einzylinder-Motor (OHV), 200 cm³, 4,4 kW (6 PS)

  • 1932: Personenwagen AM1 bis AM4 mit Vierzylinder-Reihenmotor, 795 cm³, 14,7 (20 PS), (erste Eigenkonstruktion)

  • 1932: Motorrad R 4 mit Einzylinder-Motor (OHV), 400 cm³, 10 kW (14 PS)

  • 1933: Dreirad-Transportwagen mit Einzylinder-Motor, 200 oder 400 cm³, 4,4 oder 10 kW (6 o. 14 PS), Kardanantrieb

  • 1933: Erster BMW-Pkw mit Sechszylindermotor, BMW 303, 1175 cm³, 22 kW (30 PS)

  • 1933: 68 PS-Klein-Motor, ein luftgekühlter Sternmotor mit 11½ l/h Durchschnittsbrennstoffverbrauch für Sportflugzeuge[36]

  • 1934: Flugmotor BMW 132 Dc, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 625 kW (850 PS), Motortausch in 25 Minuten,[37] Weiterentwicklung des Pratt & Whitney Hornet B

  • 1934: BMW 309, Pkw mit Vierzylinder-Reihenmotor, 875 cm³, 16 kW (22 PS)

  • 1934: BMW 315, Pkw mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.490 cm³, 25 kW (34 PS)

  • 1935: BMW 315/1, Pkw mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.490 cm³, 29 kW (40 PS)




BMW 328 Mille Miglia



  • 1935: BMW 319 und 319/1, Pkw mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.911 cm³, 33 oder 40 kW (45 o. 55 PS)

  • 1935: BMW 320, Pkw mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 33 kW (45 PS)

  • 1935: Motorrad R 12 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 750 cm³, 20 PS

  • 1935: Motorrad R 17 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 750 cm³, 24 kW (33 PS), Einführung der Teleskop-Vorderradfederung im Pressstahlrahmen

  • 1936: BMW 326 Pkw mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 38 kW (50 PS), Drehstabfederung der Hinterachse

  • 1936: BMW 328 Roadster mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 59 kW (80 PS)

  • 1936: BMW 329 Cabriolet mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 33 kW (45 PS)

  • 1936: Motorrad R 3 mit Einzylinder-Motor (OHV), 300 cm³, 8,1 kW (11 PS)

  • 1936: Motorrad R 20 mit Einzylinder-Motor, 200 cm³, 5,9 kW (8 PS)

  • 1936: Motorrad R 5 mit Zweizylinder-Boxermotor (OHV), 500 cm³, 18 kW (24 PS)

  • 1936: Motorrad R 6 mit Zweizylinder-Boxermotor (SV), 600 cm³, 13 kW (18 PS), Wiedereinführung des Doppel-Stahlrohrrahmens

  • 1937: BMW 327 Coupé und Cabriolet mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 40 kW (55 PS)

  • 1937: BMW 325, Leichter Einheits-PKW für die Wehrmacht, Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 38 kW (50 PS), Allradlenkung und Allradantrieb

  • 1937: Motorrad R 35 mit Einzylinder-Motor (OHV), 350 cm³, 10 kW (14 PS)

  • 1938: Motorräder R 51 (OHV), R 61 (SV), R 66 (OHV), R 71 (SV) mit Zweizylinder Boxermotor, erstmals mit gefedertem Hinterrad (Geradweg-Federung)

  • 1939: Beginn der Entwicklung des Strahltriebwerks BMW 003 bei der Brandenburgische Motorenwerke GmbH (Bramo) in Berlin

  • 1940: Serienproduktion des 14-Zylinder-Doppelstern-Flugmotors BMW 801 für das Jagdflugzeug Fw 190 und das Kampfflugzeug Ju 88

  • 1940: Motorrad R 75 mit angetriebenem Seitenwagen für die Wehrmacht

  • 1952: BMW 501, Oberklassewagen mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.971 cm³, 48 kW (65 PS)

  • 1954: BMW 502, Erster BMW-Pkw mit Achtzylindermotor (V8), 2.580 cm³, 74 kW (100 PS)

  • 1955: Sportwagen BMW 507, „italienische“ Karosserie, V8-Motor für US-Markt, nur 258 Stück gebaut

  • 1961: Vorstellung des viertürigen Mittelklassewagens BMW 1500 („Neue Klasse“) auf der IAA – mit diesem Fahrzeug schafft sich das Unternehmen 15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder die Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg

  • 1965: BMW 700 LS Coupé (Design von Michelotti, Italien)

  • 1966: Einstellung der Achtzylinder-Baureihe (BMW 3200 CS), Vorstellung des zweitürigen BMW 1600-2, zwei Jahre später kommt der legendäre BMW 2002 ti

  • 1968: Vorstellung des 2500 mit Sechszylinder-Reihenmotor[38]




Die BMW R 100 RS (im BMW-Museum)



  • 1969: Vorstellung der völlig neu entwickelten /5-Motorräder mit Gleitlagermotoren: R 50/5, R 60/5, R 75/5

  • 1972: BMW 520 und 520i ersetzen die Viertürer der Neuen Klasse als erste Modelle der 5er-Reihe.

  • 1973: BMW 2002 Turbo – Erster deutscher Serien-Pkw mit Turbolader

  • 1974: Weiterentwicklung der /5-Motorradreihe zur /6-Reihe: R 60/6, R 75/6, R 90/6 und als Spitzenmodell die legendäre R 90 S

  • 1975: Die erste BMW-3er-Reihe mit der Bezeichnung E21 erscheint auf dem Markt.

  • 1976: Nachfolgemodelle /7: R 60/7, R 75/7 (später R 80/7) und R 100/7 sowie der ersten vollverkleideten Serienmaschine R 100 RS mit 51 kW (70 PS)


Ab 1977



  • 1977: Die 7er-Reihe ersetzt die Limousinen 2500 - 3.3 Li; damit führt BMW auch das Antiblockiersystem ABS ein.

  • 1980: Mit der R 80 G/S wird die erste Serien-Reiseenduro vorgestellt. Das Modell wird ein großer Erfolg und sichert den Bestand der BMW-Motorradherstellung.

  • 1981: Auf der IAA wird die zweite Generation der 5er-Reihe vorgestellt.[39]

  • 1982: Im November Markteinführung der zweiten Generation der 3er-Reihe[40]

  • 1983: Motorradbaureihe K 100 mit längs eingebautem liegendem Vierzylinder-Reihenmotor, 1.000 cm³, 66 kW (90 PS)

  • 1985: Motorradbaureihe K 75 mit längs eingebautem liegendem Dreizylinder-Reihenmotor, 750 cm³, 55 kW (75 PS)

  • 1985: Vorstellung des 325i Cabrios als Vollcabriolet ohne Überrollbügel[41]

  • 1986: Zweite Generation der 7er-Reihe (Beleg siehe 1987 750i)

  • 1987: BMW 750i mit 12-Zylindermotor BMW M70; der erste deutsche Serien-Zwölfzylindermotor seit dem Zweiten Weltkrieg[42]

  • 1988: Dritte Generation der 5er-Reihe[43]

  • 1989: Produktionsbeginn für den futuristischen Roadster BMW Z1, von dem innerhalb von zwei Jahren genau 8.000 Stück gebaut werden (senkrecht hebende Türen)

  • 1989: Auf der IAA wird das Oberklasse-Coupé 850i mit 12-Zylindermotor BMW M70 vorgestellt.[44]

  • 1990: Ende des Jahres wird die viertürige Limousine der dritten Generation der 3er-Reihe vorgestellt.[45]

  • 1991: Einführung des Xenonlichtes in der 7er-Reihe (E32)

  • 1992: Vorstellung der 2türigen Version (nun als "Coupé" bezeichnet) dritte Generation der 3er-Reihe (Beleg siehe 1990).

  • 1993: Vorstellung des Cabrios der dritten Generation der 3er-Reihe (Beleg siehe 1990).

  • 1994: Ablösung der traditionsreichen Motorrad-Zweiventil-Zweizylinder-Boxermotoren durch ein neu entwickeltes Vierventil-Aggregat, um strengere Umweltauflagen erfüllen zu können.

  • 1994: Mit dem einfacher konstruierten und günstiger herzustellenden E36-Ableger „Compact“ steigt BMW in die Kompaktklasse ein.

  • 1994: Vorstellung des neuen 7ers E38. Zu Beginn Sechs- und Achtzylindermotoren mit dem weltweit ersten Navigationssystem ab Werk als Extra, komplett eingebunden in die Armaturen des Fahrzeuges. Funktionen: Navigation, DSP, TV, Radio, Bordcomputer.

  • 1995: Vorstellung des Z3 im Spielfilm „James Bond 007 – Goldeneye“

  • 1995: Vorstellung des BMW 5er (E39) auf der IAA Frankfurt

  • 1998: Im Mai startet die vierte Generation der 3er-Reihe[27]

  • 1999: Das erste „Sports Activity Vehicle“ von BMW, das SUV X5 wird vorgestellt

  • 2001: Einführung des elektronischen Bedienkonzeptes iDrive in der 7-er-Reihe (E65/66)

  • 2002: Der Z4 Roadster wird eingeführt.

  • 2003: Die Produktion des neuen 6er-Coupés beginnt.

  • 2004: Der Einser wird eingeführt.

  • 2005: Auf dem Genfer Salon im Frühjahr stellt BMW die Limousine der 5ten Generation der 3er-Reihe vor.[46]

  • 2006: Auf dem Automobilsalon in Genf wird ein Reihensechszylinder-Bi-Turbo-Motor mit 225 kW (306 PS) Leistung und 400 Nm maximalem Drehmoment vorgestellt. Ein weiteres Merkmal ist die Verwendung von Magnesium und Aluminium für den Motorblock.[47]

  • 2006: Vorstellung des Z4 Coupés.

  • 2006: Der neue BMW X5 der Baureihe E70 bietet bis zu 7 Sitzplätze

  • 2007: Der BMW Hydrogen 7 ist serienreif und wird limitiert im BMW-Werk Dingolfing produziert.

  • 2007: Das neue 3er Cabrio erscheint mit dreiteiligem Klappdach in Stahlblech-Leichtbauweise.

  • 2007: Erweiterung der 1er-Reihe um einen Dreitürer, ein Coupé und ein Cabrio

  • 2008: Im April stellt BMW das Supersport-Motorrad S 1000 RR mit 147 kW (200 PS) aus 1 l Hubraum vor.[48][49]

  • 2008: Der X6 ist das erste Gelände-Coupé und eröffnet damit eine neue Fahrzeugkategorie.




BMW 5er (F10, 2010–2013)



  • 2008: September Facelift des 3er, Oktober Vorstellung des BMW Concept X1 auf der Pariser Motorshow

  • 2008: November Neuauflage der 7er Reihe

  • 2008: 12 Stück des Werkrennwagens BMW Z4 M Coupe werden gebaut.[50]

  • 2009: Neuer Z4 wird vorgestellt

  • 2009: Oktober Weltpremiere des 5er Gran Turismo, X1 und Concept Vision Efficient Dynamics auf der IAA in Frankfurt

  • 2009: Vorstellung der Neuauflage des 5er (F10)

  • 2010: Januar Weltpremiere des BMW Concept ActiveE auf der NAIAS

  • 2010: März Facelift des 3er Cabrios und Coupés sowie X5 und X6

  • 2010: April Weltpremiere des BMW Gran Coupé

  • 2011: September IAA Vorstellung Neuauflage 1er-Reihe (F20)

  • 2011: 14. Oktober: Offizielle Vorstellung Neuauflage BMW 3er Reihe (F30)

  • 2012: Dezember 4er Coupé (F32)[51]

  • 2013: Januar Weltpremiere des 3er Gran Turismo

  • 2013: April Weltpremiere des SUV-Coupés X4, einer verkleinerten Variante des X6[52]

  • 2013: Ende Juli Präsentation in London, New York und Peking des Elektroautos BMW i3 (I01), das erste Serienfahrzeug mit einer Fahrgastzelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK)[53]




BMW 8er Concept (2017), Heckansicht



  • 2013: September Präsentation des Plug-in-Hybrid-Sportwagens BMW i8 [54]

  • 2014: Viertüriges BMW 4er-Gran Coupé F36[51]

  • 2015: Der 5er GT mit Brennstoffzelle des Toyota Mirai wird gezeigt, seine Hinterachse wird von einem 180 kW (245 PS)-Elektromotor angetrieben.[25]

  • 2015: Premiere des 7er G11 auf der IAA

  • 2016/7: Vorstellung der Neuauflage des 5er G30/G31

  • 2017: Im Mai Vorstellung des BMW Concept 8er Coupé[55]

  • 2017: Auf der IAA im September wird die zweite Generation des X3 (G01) vorgestellt. Er erreicht einen cw-Wert von 0,29.[56]

  • 2017: Im Dezember Vorstellung des i8 Roadster auf der LA Auto Show[57]

  • 2018: Im März geht der kleine Crossover X2 (F39) in Serie,[58] im April sollen die ersten X4 (G02) der zweiten Generation ausgeliefert werden.[59] Auf der Auto China 2018 in Beijing wird erstmals der rein elektrisch angetriebene BMW Concept iX3 vorgestellt, was die Einführung der fünften Generation der E-Antriebstechnologie beinhaltet.[60]

  • 2018: Im August wird die dritte Generation des Z4 vorgestellt.[61]

  • 2018: Im Oktober werden auf dem Pariser Autosalon die siebte Generation der 3er-Limousine und der neue X5, beide nutzen die neue CLAR-Plattform [62][63], gezeigt.

  • 2018: Ende Oktober wird mit dem X7 das bislang größte BMW-SUV vorgestellt.[64]



Beim Markenzeichen der Bayerischen Motoren Werke hielt man sich an die Zeichensprache des Logos des Vorgängerunternehmens Rapp Motorenwerke GmbH. Der schwarze Ring trägt nun die Buchstaben B M W. Im runden Mittelfeld tritt anstelle eines stilisierten Rappen (eine Springer-Figur aus einem Schachspiel) ein viergeteilter Kreis. Dieser wurde in Anbetracht des ersten Namensbestandteiles in den bayerischen Landesfarben gestaltet. Da jedoch privaten Unternehmen der Gebrauch von Hoheitszeichen des Staates gesetzlich verboten war, behalf man sich, indem man die Reihenfolge der Farben vertauschte. Statt der weiß-blauen Landesfarben waren die Unternehmensfarben blau-weiß. Die später in BMW aufgegangenen Bayerischen Flugzeugwerke hatten ein in der Zeichensprache sehr ähnliches Logo. Als staatliches Unternehmen durften sie aber die weiß-blauen Rauten ohne Änderungen als Markenzeichen nutzen. Seit einem Flugmotorenprospekt aus dem Jahr 1929 wird der gevierteilte innere Kreis als Blick durch einen Propeller gedeutet. Da diese Deutung weitaus poetischer ist, wurde sie stark kultiviert.[65] Zum ersten Mal wurde das Logo 1918 auf der Betriebsanleitung zum „Bayern-Flugmotor Type BMW IIIa“ abgedruckt.[66] 1923 war das BMW-Logo erstmals an einem Fahrzeug, dem Motorrad BMW R 32, zu sehen. Das erste BMW-Automobil mit dem Logo war der BMW 3/15 PS im Jahr 1929.


Produktpalette


Automobile



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Zeitleiste der Vorkriegsmodelle










































































































































Zeitleiste der Dixi-, BMW- und EMW-Modelle von 1927 bis 1955

Typ
1920er
1930er
1940er
1950er
6 7 8 9
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
0 1 2 3 4 5 6

Kleinwagen


Dixi 3/15





BMW 3/15

3/20




Untere Mittelklasse



309






303

315




Mittelklasse



319/329

320

321
...

321/2




326
...

326/2


340

EMW 340


Obere Mittelklasse



335



Roadster / Coupé / Cabrio


BMW Wartburg


315/1 / 319/1

327
...

327

EMW 327




328



Kübelwagen



325



EMW 325



  • Unter der Marke „Dixi“; Lizenzbau des englischen Kleinwagens Austin 7


  • Unter der Marke „EMW“ in der DDR vom Eisenacher Motoren Werk produziert


  • Zeitleiste der Nachkriegsmodelle

































































































































































































































































































































































































































































    Zeitleiste der BMW-Modelle von 1950 bis heute

    Typ

    Karosserie-versionen

    Aktuelle
    Serie


    1950er

    1960er

    1970er

    1980er

    1990er

    2000er

    2010er
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9

    Kleinstwagen




    Isetta







    Kleinwagen
    Schrägheck

    i3


    600







    i3 (I01)
    Stufenheck/ Coupé/Cabrio



    700







    Kompaktklasse
    Schrägheck

    1er






    3er Compact (E36/5)

    3er Compact (E46/5)

    1er (E87, E81)

    1er (F20, F21)
    Stufenheck








    1er (F52)
    Coupé/Cabrio

    2er







    1er (E82, E88)

    2er (F22, F23)
    M2 (F87)
    Kompaktvan








    F45, F46

    Mittelklasse
    Stufenheck / Kombi

    3er



    1502,1602,1802,2002
    („02-Serie“)

    E21

    E30

    E36

    E46

    E90, E91

    F30, F31, F35
    M3 (F80)

    G20
    Schrägheck




    touring






    F34
    Coupé/Cabrio

    4er



    1602/2002 Cabrio


    3er (E21/TC1)


    3er (E30/2C)

    3er (E36/2, E36/2C)

    3er (E46/2, E46/2C)

    3er (E92, E93)

    4er (F32, F33, F36)
    M4 (F82, F83)

    Obere Mittelklasse
    Stufenheck / Kombi

    5er



    1500,1600,1800,2000
    („Neue Klasse“)

    E12

    E28

    E34

    E39

    E60, E61

    F10, F11, F18

    G30, G31, G38
    M5 (F90)
    Schrägheck

    6er







    5er GT (F07)

    6er GT (G32)

    Oberklasse
    Coupé/Cabrio



    2000CS


    6er (E24)



    6er (E63, E64)

    6er (F12, F13, F06)

    Stufenheck

    7er


    501,502,2600,3200
    („Barockengel“)


    2500,2800,2.8,3.0,3.3 (E3)

    E23

    E32

    E38

    E65, E66, E67, E68

    F01, F02, F03, F04

    G11, G12
    Coupé

    8er



    3200CS


    2800CS, 3.0CS (E9)



    E31



    G15, G14
    M8 (F93)

    Sportwagen

    Sportcoupé




    1600 GT





    Z3 (E36/8)


    Z4 (E86)


    Roadster

    Z4





    Z1


    Z3 (E36/7)

    Z4 (E85)

    Z4 (E89)


    Z4 (G29)


    507





    Z8 (E52)


    Coupé/Cabrio

    i8


    503


    3000 V8







    i8 (I12, I15)

    Supersportwagen
    Coupé





    M1 (E26)




    Kompakt-SUV
    Steilheck

    X1







    E84

    F48, F49
    Coupé

    X2








    F39
    Steilheck

    X3







    E83

    F25

    G01
    Coupé

    X4








    F26

    G02

    SUV
    Steilheck

    X5






    E53

    E70

    F15, X5 M (F85)

    G05
    Coupé

    X6







    E71, E72

    F16, X6 M (F86)

    SUV
    Steilheck

    X7








    G07


  • Als BMW verkaufter umgebauter Glas





























































































  • Zeitleiste der Glas-Serienmodelle von 1955 bis 1969

    Typ
    unabhängig (Hans Glas GmbH)

    BMW

    1950er

    1960er

    1970er
    5
    6
    7
    8
    9
    0
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    0
    1
    2
    3
    4

    Kleinstwagen

    Goggomobil T


    Kleinwagen


    Isar („großes Goggomobil“)



    Untere Mittelklasse



    1004, 1204, 1304



    Mittelklasse



    1700

    1800 SA, 2000 SA / 1804, 2004[1]

    Coupé


    Goggomobil TS




    1300 GT, 1700 GT

    1600 GT[2]





    2600 V8, 3000 V8

    3000 V8[3]



    Kleintransporter


    Goggomobil TL




  • BMW-Ära: [1]: als „BMW“ (nur für Südafrika durch Praetor Monteerders) bis Mitte 1974; [2]: als „BMW“; [3]: als „BMW-Glas“



  • Motorräder



    Ein weiteres Geschäftsfeld von BMW ist die Entwicklung und Produktion von Motorrädern, die seit 1923 hergestellt werden. Die Automobilherstellung kam erst 1928 hinzu. Heute ist BMW der einzige Großserienhersteller hubraumstarker Motorräder in Deutschland und einer der umsatzstärksten in Europa. Anfang 2014 waren in Deutschland 488.572 BMW-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 12,0 % entspricht.[67] Wichtigstes und umsatzstärkstes Modell ist die Reiseenduro BMW R 1200 GS.


    Kundenmotoren


    Neben Automobilen und Motorrädern fertigt BMW auch Motoren für Fremdunternehmen. Zu den Abnehmern gehören z. B. Wiesmann (BMW-Motoren und BMW-Antriebskomponenten in allen Modellen), die Morgan Motor Company (BMW-V8-Benzinmotor und BMW-Antriebskomponenten im Modell Aero 8), Yanmar Marine (BMW-Dieselmotoren für Marineanwendungen) und Siemens (4L-V8 im Combino Duo). BMW-Motorrad-Boxermotoren werden für die Tragkraftspritze „Fox“ von Rosenbauer verwendet.


    Im März 2010 wurde mit der amerikanischen Carbon Motors Corp. ein Vertrag über die Lieferung von 240.000 6-Zylinder Dieselmotoren für das Polizeifahrzeug Carbon E7 unterzeichnet.


    Im September 2010 wurde mit SAAB ein Vertrag über die Lieferung von 1,6 l 4-Zylinder Motoren unterzeichnet.


    Im Juli 2011 wurde mit der Fisker Automotive, Inc. ein Vertrag zur Lieferung von Vierzylindermotoren unterzeichnet. Der Motor soll in einer Mittelklasse-Limousine mit Elektroantrieb zur Verlängerung der Reichweite Range Extender eingesetzt werden.


    Im Dezember 2011 wurde mit der Toyota Motor Corporation ein Vertrag zur Lieferung von verbrauchseffizienten 1,6 l und 2,0 l Dieselmotoren unterzeichnet.[68]


    Im Dezember 2011 wurde mit der Roding Automobile GmbH ein Vertrag zur Lieferung von 3,0 l Reihensechszylindermotoren mit Turboaufladung für den zweisitzigen Mittelmotor-Sportwagen Roding Roadster unterzeichnet.


    Im Frühjahr 2012 wurde mit der PGO Automobiles SA ein Vertrag zur Lieferung von 1,6 l Reihenvierzylindermotoren mit Turboaufladung für die zweisitzigen Mittelmotor-Coupes/Hatchbacks Speedster II, Cevennes und Hemera unterzeichnet.[69]


    Der amerikanische Amphibienfahrzeughersteller Gibbs rüstet seinen Quadski mit einem 175 PS starken BMW-Motor aus.[70]


    Im Sommer 2016 wurde bekannt, dass BMW zukünftig V8-Motoren für Land Rover und Jaguar liefern wird. Dabei soll es sich bereits um den Nachfolger der N63- und S63-Triebwerke handeln.[71]


    Zu früheren Kunden gehörten Opel (BMW-Reihensechszylinder-Dieselmotor im Modell Omega), Land Rover (BMW-V8-Benzinmotor im Modell Range Rover), Rolls-Royce (BMW-Zwölfzylinder-Benzinmotor) sowie Kaelble und Magirus (wo BMW-Motoren als Antriebsquelle für LKW verbaut wurden).



    Fahrräder




    BMW-Fahrrad Modell Cruise Bike (2006)


    Fahrräder von BMW gibt es bereits seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Das erste Patent auf einen Fahrradrahmen meldete BMW bereits 1950 an. In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte der Münchener Automobilkonzern eine Serie von faltbaren Fahrrädern, die speziell auf die Bedürfnisse der Automobilkunden abgestimmt war. Im Jahr 2005 wurde dann eine ganz neue Fahrradgeneration vorgestellt, die eine breitere Modellpalette umfasste und mit handelsüblichen Komponenten ausgestattet wurde. Die Fahrräder der neuen Generation haben eine Reihe namhafter internationaler Auszeichnungen erhalten, u. a. den red Dot Design Award, den iF Design Award und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Der Vertrieb dieser Fahrräder erfolgt über die BMW Handelsbetriebe und einen Berliner Fahrradhändler.


    BMW M



    Die BMW M GmbH, Gesellschaft für individuelle Automobile ist ein Tochterunternehmen des Automobilherstellers BMW und verantwortlich für die Entwicklung und Produktion leistungsstarker Modifikationen einiger BMW-Modelle. Eines der ersten Ergebnisse der M GmbH war der unter wesentlicher Mithilfe von Alpina gebaute BMW 3.0 CSL. Dieses deutlich erleichterte Modell des BMW E9 war ein erfolgreicher erster Schritt.


    BMW i



    BMW kündigte im Februar 2011 an, unter der Submarke BMW i ab 2013 nachhaltige Mobilitätslösungen, also z. B. Elektromodelle anzubieten.[72] Hier fließen die Ideen ein, die seit 2007 unter dem Namen project i entwickelt wurden.


    Die ersten Modelle sind der BMW i3 (zunächst als Megacity Vehicle bekannt) und der BMW i8 (zunächst als BMW Vision Efficient Dynamics bekannt).




    Studie BMW i Vision Dynamics auf der IAA 2017


    Im Juli 2011 hat BMW Konzeptfahrzeuge beider Modelle vorgestellt. Der BMW i3 wird ausschließlich durch einen 125 kW starken Elektromotor an der Hinterachse angetrieben. Er verfügt über vier Sitzplätze und einen etwa 200 Liter großen Kofferraum. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit wird auf 150 km/h begrenzt, da bei höheren Geschwindigkeiten der Verbrauch überproportional ansteigen würde.


    Der i8 dagegen ist ein Plugin-Hybrid. Der Elektromotor in leicht abgeänderter Form aus dem i3 treibt die Vorderräder an, ein 170 kW starker Dreizylinder-Benzinmotor[73] zusätzlich die Hinterräder. So ist eine Beschleunigung von unter 5 Sekunden auf 100 km/h möglich, der Norm-Verbrauch liegt unter drei Liter.[74]


    2018 wurde auf der Auto China in Beijing und auf dem Pariser Autosalon der rein elektrisch angetriebene BMW Concept iX3 gezeigt, was die Einführung der fünften Generation der E-Antriebstechnologie beinhaltet. Darüber hinaus soll der Elektromotor ohne seltene Erden auskommen. Die Fahrzeugarchitekturen von BMW sollen zukünftig auch einen elektrischen Antrieb verwenden können; rein elektrische BMWs sollen dann BMW i heißen.[60]



    Die BMW Group heute




    München Petuelring: BMW Group




    Vorstände Klaus Fröhlich, Peter Schwarzenbauer, Harald Krüger und Ian Robertson bei der IAA 2017




    BMW Niederlassung Düsseldorf Filiale Düsseldorf-Rath




    BMW Z4





    BMW R1200 RT (2007)


    Nach dem Ende des Rover-Projektes richtete sich die BMW Group neu aus und konzentrierte sich vorwiegend auf Fahrzeuge im Premium-Segment. Heute bietet die BMW Group mit den Marken Mini, BMW und Rolls-Royce eine breite Produktpalette vom Kleinwagen bis zur High-End-Luxuslimousine an. Innerhalb der letzten Jahre konnte der weltweite Absatz u. a. durch neue Modellreihen auf über 2,2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden, gleichzeitig ist BMW nach Porsche und Toyota der rentabelste Automobil-Hersteller mit ca. 9 % Umsatzrendite (2015) und noch immer unabhängig. Die BMW Group betreibt Werke in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Südafrika, USA und China, wo BMW (wörtlich „Bao-Ma“) als „edles kostbares Pferd“ verstanden wird.


    Die BMW Group ist unter den sogenannten Premiumherstellern führend bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Fahrzeuge. Entsprechend hatte das Unternehmen im Jahr 2008 als einziger europäischer Automobilhersteller die Anforderungen der ACEA-Selbstverpflichtung zur Reduktion von CO2-Emissionen erfüllt.[75]


    Am 1. März 2005 startete im neuen BMW-Werk Leipzig die Produktion der 1er- (E87) und 3er-Reihe (E90).


    Produktionsstandorte



    Werke befinden sich in München (Stammwerk), Dingolfing (größtes Werk), Regensburg, Landshut (Austauschmotorenfertigung, Exterieur, Interieur, Gelenkwellenfertigung, Gießerei), Leipzig (Produktionsstart 2005), Berlin-Spandau (Motorräder), Greer (South Carolina) (USA), Rosslyn (Südafrika), Oxford (UK, Mini), Hams Hall (UK, Motoren), Steyr (Österreich, Motoren), Swindon (UK, Pressteile und Komponenten), Goodwood (UK, Rolls-Royce), Eisenach, Wackersdorf (CKD-Versand) und Shenyang, China.


    Die BMW Motoren GmbH (Werk Steyr) produzierte 2012 über eine Million Motoren (4- und 6 Zylinder, Benzin- und Dieselmotoren). Somit kommen rund 80 % der in den BMW Fahrzeugen eingesetzten Motoren aus Steyr. Im Werk Steyr werden außerdem alle BMW Dieselaggregate entwickelt (Diesel-Kompetenzzentrum in der BMW Group).


    Außerdem existieren Werke zum Zusammenbau sogenannter CKD-Sätze u. a. in Araquari (Brasilien) Kaliningrad (Russland), Kairo (Ägypten), Chennai (Indien), Rayong (Thailand), Malaysia und Indonesien.


    BMW exportiert mehr Autos aus den USA als General Motors und Ford zusammen.[76]


    Vertrieb in Deutschland




    Werbung eines Vertragshändlers mit BMW-Logo


    Der Vertrieb wird über werkseigene Niederlassungen, die beispielsweise in ausgewählten Städten wie Bonn, Dresden, Düsseldorf oder Hamburg ansässig sind und damit bestimmte Regionen abdecken, und Vertragshändler, die in weiteren Städten (z. B. Köln) und den von BMW nicht mit Niederlassungen versorgten Regionen wie z. B. den Rhein-Sieg-Kreis verbreitet sind, abgewickelt.



    Motorsport und weitere Aktivitäten


    BMW engagiert sich im Motorsport, u. a. im Tourenwagensport (WTCC und 24h-Rennen) sowie in diversen Nachwuchsserien (Formel BMW). Zwischen 2002 und 2010 sponserte das Unternehmen im Regattasegeln das Team BMW Oracle Racing. BMW Oracle Racing gewann 2010 den 33. America’s Cup.[77] Die Tochter BMW DesignworksUSA arbeitet für Kunden im Industriebereich; u. a. für Sportbootwerften. Seine Beteiligung an der Formel 1 mit BMW-Sauber beendete BMW nach der Saison 2009.



    Aktie und Aktionärsstruktur


    Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgeteilt in 656 Millionen Aktien.[2] Der stimmberechtigte Anteil davon sind rund 602 Millionen Stammaktien.[78] Davon befinden sich 53,2 % im Streubesitz.[2] Mit Stand Mai 2018 ist die BlackRock Inc. der einzige meldpflichtige Streubesitzaktionär mit einem Anteil von 3,51 % der Stammaktien.[79] Der als Festbesitz geltende Anteil verteilt sich wie folgt:



























    Anteil Anteilseigner (Daten Beziehen sich nur auf stimmberechtigtes Grundkapital)[2]
    9 % AQTON SE, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Stefan Quandt zugeordnet)
    16,6 % AQTON GmbH & Co. KG für Automobilwerte, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Stefan Quandt zugeordnet)
    20,7 % Susanne Klatten Beteiligungs GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe (Stimmrechte werden Susanne Klatten zugeordnet)
    0,2 % Susanne Klatten
    0,2 % Stefan Quandt

    (Stand: 16. Februar 2018)


    Aufgrund der über die Jahre konstant überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite ist die BMW-Aktie seit September 2011 im DivDAX vertreten.[80]


    Historische Wertpapiere


    BMW-Aktien werden nicht nur an der Börse nachgefragt, sondern auch verstärkt im Bereich der historischen Wertpapiere.


    Die sogenannten Nonvaleurs von BMW erfreuen sich großer Beliebtheit, insbesondere jene, die unmittelbar nach der Umfirmierung ausgegeben wurden. Diese Reichsmarkaktien erfreuen in ihrer Eigenschaft als Sammelgegenstände nicht nur Anhänger der Scripophilie, sondern werden auch unter BMW-Freunden (z. B. als dekorativer Wandschmuck oder ausgefallene Geschenkidee) vermehrt nachgefragt.



    Geschäftszahlen

















































































































































































    Geschäftsjahr Absatz Umsatz Gewinn
    BMW Mini Rolls-Royce
    Motorräder
    2000[81]

    834.519

    74.397

    € 35,356 Mrd.

    € 1.026 Mrd.
    2001[82]

    880.677
    24.980
    84.713

    € 38,463 Mrd.

    € 1,866 Mrd.
    2002[82]

    913.225

    144.119

    92.599

    € 42,411 Mrd.

    € 2,020 Mrd.
    2003[82]

    928.151

    176.465
    300
    92.962

    € 41,525 Mrd.

    € 1,947 Mrd.
    2004[82]

    1.023.583

    184.357

    792

    92.266

    € 44,335 Mrd.

    € 2,242 Mrd.
    2005[82]

    1.126.768

    200.428

    796

    97.474

    € 46,656 Mrd.

    € 2,239 Mrd.
    2006[83]

    1.185.088

    188.077

    805

    103.759

    € 48,999 Mrd.

    € 2,874 Mrd.
    2007[83]

    1.276.793

    237.700

    1.010

    104.396

    € 56,018 Mrd.

    € 3,134 Mrd.
    2008[83]

    1.202.239

    235.019

    1.212

    104.220

    € 53,197 Mrd.

    € 0,333 Mrd.
    2009[83]

    1.068.770

    216.538

    1.002

    82.631

    € 50,681 Mrd.

    € 0,210 Mrd.
    2010[83]

    1.224.280

    234.175

    2.711

    99.236

    € 60,477 Mrd.

    € 3,234 Mrd.
    2011[84]

    1.380.384

    285.060

    3.538

    104.286

    € 68,821 Mrd.

    € 4,907 Mrd.
    2012[84]

    1.540.085

    301.526

    3.575

    106.358

    € 76,848 Mrd.

    € 5,111 Mrd.
    2013[84]

    1.655.138

    305.030

    3.630

    115.215

    € 76,059 Mrd.

    € 5,329 Mrd.
    2014[84]

    1.811.719

    302.183

    4.063

    123.495

    € 80,401 Mrd.

    € 5,817 Mrd.
    2015[84]

    1.905.234

    338.466

    3.785

    136.963

    € 92,175 Mrd.

    € 6,396 Mrd.
    2016[85]

    2.003.359

    360.233

    4.011

    145.032

    € 94,163 Mrd.

    € 6,910 Mrd.
    2017[1]

    2.088.283

    371.881

    3.362

    185.682

    € 98,678 Mrd.

    € 8,706 Mrd.

    Kritik


    Exportklausel


    BMW hatte mit seinen Händlern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) vereinbart, keine Fahrzeuge an Kunden außerhalb des EWR zu liefern. Auch Schweizer konnten somit keine BMWs von ausländischen Händlern beziehen. Im Oktober 2010 hatte die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen BMW eröffnet. Das Bundesverwaltungsgerichts hat dies als unzulässige Wettbewerbsabsprache gewertet und hat dem Autokonzern eine Buße von 156 Mio. SFr. auferlegt. Das Bundesgericht bestätigte mit dem am 10. November 2017 publizierten Entscheid diesen Vorentscheid des Bundesverwaltungsgerichts. Eine Beschwerde von BMW wurde abgelehnt. Die Weko reagierte damit auf zahlreiche Beschwerden von Schweizer Kunden, die erfolglos versucht hatten, einen Neuwagen der Marke BMW oder Mini im Ausland zu erwerben. Die Exportklausel ist seit 2003 in den Händlerverträgen zu finden. Zwischen Herbst 2010 und 2011 kosteten die Autos in der Euro-Zone im Durchschnitt 20 bis 25 % weniger als in der Schweiz.[86]


    Parteispenden


    BMW hat zwischen 2000 und 2011 mehr als 4,5 Millionen Euro an die Bundestagsparteien CSU/CDU, SPD, FDP und Grüne gespendet.[87]


    Lobbyisten


    Leiter Politik, d. h. Cheflobbyist, des Konzerns ist seit Dezember 2007 Thomas Becker.[88] Leitender BMW-Lobbyist in Brüssel für die Interessensvertretung gegenüber europäischen Institutionen ist seit Juni 2009 Markus Heß. Vorher war er Leiter des EU-Grundsatzreferats im Bundeswirtschaftsministerium, für das er seit 1999 arbeitete.[89] Seit Oktober 2009 ist der ehemalige Bundesaußenminister, Vizekanzler und Grünen-Vorsitzende Joschka Fischer als Lobbyist für BMW tätig.[90]



    Bestechungsaffäre


    Im Jahr 2006 gerieten BMW-Mitarbeiter im Rahmen der Bestechungsaffäre um den Automobilzulieferer Faurecia in den Fokus der Staatsanwaltschaft. So wurde gegen mehrere Mitarbeiter ermittelt. Einer von diesen war Hauptabteilungsleiter im Einkauf bei BMW[91], der gestand, von verschiedenen Zulieferern insgesamt rund eine Million Euro angenommen zu haben. Der Einkaufsleiter wurde vom Landgericht München zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt.[92]


    Ein weiterer, in den USA beschäftigter Mitarbeiter der Einkaufsabteilung von BMW hatte über mehrere Jahre hinweg von Faurecia[93] bis zu 500.000 € Schmiergeld angenommen und dafür den französischen Zulieferer bei der Auftragsvergabe bevorzugt. In der Folge verurteilte das Landgericht München den ehemaligen Einkäufer wegen Bestechlichkeit in neun Fällen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Zuvor hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt und 400.000 € an BMW sowie 168.000 € an das Finanzamt zurückgezahlt.[94]


    Datenschutz im Auto


    Am Beispiel eines BMW 320d ergaben Untersuchungen der Computerzeitschrift C’t im Jahr 2016, dass dieses Fahrzeug erhebliche Datenmengen zu Fahrbetrieb, Fahrweise und persönlicher Nutzung aufzeichnet und über das Diagnosegerät der Fachwerkstatt an BMW übermittelt. Das Vorgehen wird „FASTA“ genannt („Fahrzeugbetriebs- und Servicedaten-Transfer und -Analyse“).[95]


    Ferner speichert das Infotainmentsystem die Telefonbücher verbundener Handys, SMS und weitere personenbezogene Daten mit kaum wirksamen Schutzmechanismen, die sich vmtl. auch nach einem Löschen (über das Infotainmentsystem) rekonstruieren lassen. (Diese Daten werden wohl nicht an BMW übermittelt.)[95]


    Laut Werkstattdokumentation für die EU-Version des Autos speichere auch das Airbag-Steuergerät Fahrdaten der letzten Sekunden vor einem Auslösen. Dies ist Pflicht in den USA, nicht jedoch in Europa.[95]


    Noch mitteilsamer zeigte sich ein BMW i3 REX, der über ein eigenes Mobilfunkmodul z. B. bei jedem Ausschalten direkt Daten an BMW sendet (unverschlüsselt), inklusive GPS-Standort. Darüber kann ein Bewegungsprofil des Fahrzeugs erstellt werden, was personenbezogene Rückschlüsse ermöglicht. GPS-Daten werden auch erhoben und versendet, wenn im Einstellmenü die GPS Ortung „ausgeschaltet“ ist. Viele dieser Daten lassen sich auch nachträglich leicht aus dem Steuergerät auslesen/rekonstruieren, z. B. durch den Käufer eines Gebrauchtwagens oder einen Werkstatt-Techniker, womit Schlüsse auf die letzten Wochen Gebrauch des (vorherigen) Fahrzeugnutzers möglich sind.[95]



    Dieselnachrüstung


    Auch BMW lieferte in Deutschland Dieselautos der Abgasnorm Euro5 ohne SCR-Katalysator aus, dabei war diese Nachrüstung einiger Modelle schon vorgesehen und statt dem SCR-Katalysator nur Auspuffrohr verbaut. ZDF Frontal21 recherchierte, dass BMW seit Ende 2008 Dieselautos für den US-Markt serienmäßig damit ausstattete. Die unterschiedliche Ausstattung begründet BMW auf Nachfrage mit der in den USA schon damals geltenden anderen Rechtslage.[96]



    Siehe auch



    • BMW Motorsport

    • BMW Stiftung Herbert Quandt

    • Fahrzeuge: BMW-Pkw, Mini, Rolls-Royce, Liste der BMW-Motorräder


    • Formel-1-Teams: BMW-Sauber, Williams

    • BMW Group Forschungs- und Innovationszentrum

    • Medien: Werksmuseum und Werbefilme von BMW, das BMW Magazin und weitere Medien des Konzerns

    • Forschung: Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor


    Literatur



    • Manfred Grunert, Florian Triebel: Das Unternehmen BMW seit 1916. Hrsg.: BMW Group Mobile Tradition. BMW Group Mobile Tradition, München 2006, ISBN 978-3-932169-46-5. 

    • Horst Mönnich: BMW: eine deutsche Geschichte. Piper, München 2004, ISBN 3-492-04618-5. 

    • David Kiles: Driven: Inside BMW, the Most Admired Car Company in the World. Wiley, 2004, ISBN 978-0-471-26920-5, S. 328. 


    • Halwart Schrader: BMW-Automobile. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02343-1. 

    • Halwart Schrader: BMW-Automobile 1898–1940, 1945–1994. Bleicher, Gerlingen 1994, ISBN 3-88350-167-0. 

    • Ralf J. F. Kieselbach: BMW-Sondertypen. Motorbuch, Stuttgart 1995, ISBN 3-613-01597-8. 

    • Halwart Schrader: Typenkompass BMW. Motorbuch, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02386-5. 

    • Constanze Werner: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57792-1 (Im Auftr. von MTU Aero Engines und BMW Group). 

    • Andrew Noakes: BMW. Vom 328 Roadster und der Isetta bis zum 5er Gran Turismo. Parragon Books, Bath 2010, ISBN 978-1-4075-6814-0. 

    • Halwart Schrader: BMW. Passion – Power – Perfektion. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03378-8. 


    Weblinks



     Commons: BMW – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


     Wiktionary: BMW – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen


     Wikiquote: BMW – Zitate


     Wikinews: Kategorie:Bayerische Motoren Werke AG – in den Nachrichten


    • BMW Deutschland

    • BMW Automobile

    • BMW Motorrad

    • BMW Group

    • BMW Classic – die Traditionsabteilung der BMW Group


    • BMW-Konzernarchiv/ Produkthistorie des BMW-Archivs, 29. Dezember 2017 abrufbar.


    • Literatur zu BMW im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

    • Jürgen Seidl: Bayerische Motorenwerke AG (BMW). In: Historisches Lexikon Bayerns


    • Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zu BMW in der Pressemappe 20. Jahrhundert der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW).


    Einzelnachweise




    1. abcd BMW Group: Geschäftsbericht 2017. Abgerufen am 3. Juli 2018 (PDF; 2,7 MB). 


    2. abcd BMW Group: Aktionäre, auf der Website der BMW Group, abgerufen am 15. Dezember 2018.


    3. The World’s Largest Public Companies. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 17. Juli 2018]). 


    4. Tom Schwede: 100 Jahre BMW: 22. März 1929 – Mit dem BMW 3/15 wird BMW zum Autobauer. Blog „autonatives.de“, 22. März 2016, abgerufen am 23. Mai 2017.


    5. Horst Mönnich: BMW: eine deutsche Geschichte. Piper, München 2004, ISBN 3-492-04618-5. 



    6. Höhenflugrekord Franz Zeno Diemers. In: BMW Geschichte. BMW AG, 17. Juni 1919, abgerufen am 11. Juni 2016 (Dokument im BMW Group Archiv): „Der BMW Testpilot Franz Zeno Diemer startet am 17.06.1919 mit einer DFW F37/III („C-IV“) vom Oberwiesenfeld aus und erringt den ersten (noch inoffiziellen) BMW Weltrekord; einen Höhenflugrekord über 9.760 m mit einem Flugzeug, das ein BMW Motor IV, ein Nachfolgemotor des IIIa, antreibt.“ 



    7. BMW-Motoren-Werbeinserat, in der Allgemeinen Automobil-Zeitung vom 29. August 1920, Österreichische Nationalbibliothek.


    8. BMW-Motoren-Werbeinserat, in der Allgemeinen Automobil-Zeitung vom 24. Oktober 1920, Österreichische Nationalbibliothek.


    9. L’Aéronautique étrangère, in der Zeitschrift L’Aéronautique, Paris, Januar 1932, Bibliothèque nationale de France (französisch).


    10. München-Allach: Arbeit bei BMW (Memento vom 14. Mai 2012 im Internet Archive)


    11. HisTech e. V., Aachen, Buchrezension Constanze Werner: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit bei BMW. (Memento vom 8. September 2008 im Internet Archive) abgerufen am 16. April 2009


    12. Als der BMW-Konzern Rüstungsschmiede war. In: Augsburger Allgemeine, 17. Juli 2006. Siehe auch: Außenlager des KZ Dachau


    13. BMW Eisenach wurde Volkseigentum in: Kraftfahrzeugtechnik 6/1952, S. 193


    14. Aktien/Nold – „Der Mann mit dem Koffer“. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1958, S. 28–37 (online). 



    15. Bayerns Gloria. In: Der Spiegel. Nr. 3, 1960, S. 20–30 (online). 



    16. Industrie – BMW-Sanierung – „Der Krebs“. In: Der Spiegel. Nr. 49, 1960, S. 46–49 (online). 


    17. BMW hat sich für die MAN-Lösung entschieden. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Mai 1960, ISSN 0174-4909, S. 12. 


    18. Rosinen und Zitronen. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1988 (online). 


    19. Zurück zu den Wurzeln. In: Der Spiegel. Nr. 19, 1990, S. 136–137 (online). 


    20. Für zwei viel zu klein. In: Der Spiegel. Nr. 32, 1991, S. 102–103 (online). 


    21. MG Rover: Phoenix Four had secret plan to share BMW's £75m auf guardian.co.uk, 11. September 2009


    22. Brennstoffzelle trifft BMW i8: Wasserstoff-Prototyp von 2012 bei bimmertoday vom 2. Juli 2015, abgerufen am 16. August 2018.


    23. BMW öffnet sein Entwicklungslabor. welt.de, 2. Juli 2015. Abgerufen am 31. Oktober 2015.


    24. Merkur.de: BMW testet Elektroautos mit Wasserstoff, vom 1. Juli 2015, abgerufen am 15. August 2018.


    25. ab Welt.de: Was BMW mit dem Wasserstoffauto vorhat, vom 3. Juli 2015, abgerufen am 16. August 2018.


    26. BMW: Brennstoffzelle im nächsten Jahrzehnt, 25. Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik im Oktober 2016, bei motor-talk.de/news; abgerufen 16. August 2018.


    27. ab https://www.autozeitung.de/bmw/3er/e46, abgerufen 25. April 2018


    28. zeit.de vom 29. Juni 2012 über die Kooperation BMW-Toyota, abgerufen am 16. August 2018.


    29. BMW verkauft Husqvarna. n-tv.de. 31. Januar 2013. Abgerufen am 31. Januar 2013.


    30. BMW bringt mit Zhi Nuo Submarke für China auf die Straße. 22. April 2013, abgerufen am 24. März 2017. 


    31. Roman Domes: BMW-Allianz mit Intel und Mobileye: Erstes selbstfahrendes Auto kommt 2021. In: auto-motor-und-sport.de. Abgerufen am 2. Juli 2016.


    32. LIVE WEBCAST FROM MOBILEYE PRESS EVENT. In: mobileye.com. Abgerufen am 2. Juli 2016.


    33. null auto motor und sport: Neue Designchefs bei BMW, BMW i und BMW M: Jozef Kaban und Domagoj Dukec übernehmen. In: auto motor und sport. (auto-motor-und-sport.de [abgerufen am 9. Februar 2017]). 


    34. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-und-great-wall-joint-venture-spotlight-automotive-ltd-in-china-fuer-e-autos-a-1217626.html


    35. Der B.M.W."X"-Motor, in der Zeitschrift L’Aéronautique, Paris, März 1930, Bibliothèque nationale de France(französisch).


    36. 68 PS Motor der Bayrischen Motoren Werke im Bild: Signatur 102-02516A, Bundesarchiv – Bilddatenbank.


    37. B.M.W.-132 H-Motorentausch bei einer Junkers JU 90 in 25 Minuten, in der Zeitschrift L’Aéronautique, Paris, Juli 1939, Bibliothèque nationale de France(französisch).


    38. Bericht über den BMW E3 bei spiegel.de vom 11. August 2005, abgerufen am 20. April 2018.


    39. auto-motor-und-sport.de/Motorklassik über die zweite Generation des BMW 5ers vom 15. März 2010, abgerufen 23. April 2018.


    40. http://www.auto.de/magazin/tradition-30-jahre-bmw-3er-e30-liebling-der-linken-spur/ Bericht zum BMW E30 bei auto.de, insbesondere Chronik (am Ende des Berichts), vom 23. Mai 2012, abgerufen 22. April 2018.


    41. http://www.auto.de/magazin/tradition-30-jahre-bmw-3er-e30-liebling-der-linken-spur/ Bericht zum BMW E30 bei auto.de vom 23. Mai 2012, abgerufen 22. April 2018.


    42. focus.de zur Vorstellung des 7er 2015, vom 10. Juni 2015, abgerufen am 21. April 2018.


    43. Der Schleier wird gelüftet: Das ist der neue 5er! In: BMW AG (Hrsg.): Bayernmotor. BMW Mitarbeiter Zeitung. Nr. 12, Dezember 1987, ZDB-ID 558618-5, S. 1–4 (bmw-grouparchiv.de [abgerufen am 24. April 2018]). 


    44. Bericht zum 8er bei auto-motor-und-sport.de/ MotorKlassik, vom 2. Februar 2015, abgerufen 23. April 2018.


    45. BMW AG (Hrsg.): Baureihe BMW 3er (E36). Abgerufen am 23. April 2018


    46. Neue 3er-Limousine bei 7-forum.com vom 18. Januar 2005, abgerufen am 26. April 2018


    47. Rede des BMW-Vorstands Dr. Dr. E.h. Burkhard Göschel auf dem Genfer Salon 2006, 7er-forum/BMW-Presse-Information vom 28.02.2006, abgerufen 27. April 2018.


    48. Heiko P. Wacker: BMW S 1000 RR: Supersportmotorrad von BMW. In: Focus Online. 18. April 2008, abgerufen am 14. Oktober 2018. 


    49. BMW S 1000 RR: 200 PS (Memento vom 28. März 2009 im Internet Archive) von 2009, abgerufen am 25. April 2018.


    50. Werksrennwagen BMW Z4 M Coupé – einer von 12 Stück – Ready to Race Abgerufen am 28. August 2014.


    51. ab Produktcodes bei BMW-Archiv, abgerufen 29. Dezember 2017.


    52. BMW X4: SUV-Coupé kommt 2014. autozeitung.de, 5. April 2013, abgerufen am 11. Januar 2014. 


    53. Premiere des i3, Stuttgarter Nachrichten vom 30. Juli 2013, abgerufen 30. Dezember 2017


    54. Michail Hengstenberg: BMW feiert die Serienversion des E-Sportlers i8. In: Spiegel Online, 10. September 2013, abgerufen 29. Dezember 2017.


    55. Auto-motor-und-sport.de zum 8er Coupé vom 24. Januar 2018, abgerufen 21. März 2018.


    56. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-x3-g01-2017-fotos-marktstart-preis-und-alle-daten/ abgerufen 20. April 2018.


    57. Auto Zeitung zum i8 Roadster vom 5. Dezember 2017, abgerufen 29. Dezember 2017.


    58. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-x2-2018-marktstart-preis-bilder/ vom 7. Februar 2018, abgerufen 20. April 2018.


    59. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-x4-2018-infos-daten-marktstart-preis/ vom 14. Februar 2018, abgerufen am 20. April 2018.


    60. ab Information zum iX3 bei 7er-forum.com vom 25. April 2018, abgerufen am 30. April 2018.


    61. auto-motor-und-sport.de vom 23. August 2018: Sportkeil mit Stoffmütze und bis zu 340 PS, abgerufen am 25. August 2018.


    62. kfz-betrieb.vogel.de zur vierten Generation des BMW X5, vom 7. Juni 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.


    63. autocar.co.uk vom 23. August 2018, BMW Z4 reborn as 335bhp Porsche 718 Boxster rival (englisch), abgerufen am 11. Oktober 2018.


    64. Gregor Hebermehl, Uli Baumann, Jens Dralle: BMW X7 (G07) 2019: So luxuriös ist der Siebensitzer-SUV. In: auto-motor-und-sport.de. 17. Oktober 2018, abgerufen am 2. Dezember 2018. 


    65. Florian Triebel: Die Entstehung des BMW Logos – Historie und Mythos. In: Mobile Tradition live. Nr. 1, 2005, S. 38–41 (markenlexikon.com [PDF; 756 kB]). 


    66. Beschreibung und Betriebsanleitung für den 185 PS Bayern-Flugmotor Type BMW IIIa. In: BMW Group Archiv. 1918, S. 69, abgerufen am 5. Mai 2018 (PDF, Handbuch mit Bildern). 


    67. kba.de FZ 17 (abgerufen am 28. April 2015)


    68. spiegel.de vom 1. Dezember 2011, BMW und Toyota werden Partner, abgerufen am 16. August 2018.


    69. MidiLibre: PGO monte en gamme avec un moteur BMW


    70. Focus: Das irre Schwimm-Quad mit BMW-Motor


    71. BMW V8-Motoren künftig bei Jaguar / Land Rover im Einsatz? In: BimmerToday Deutschland. 23. Juli 2016, abgerufen am 12. Januar 2017. 


    72. BMW Group PresseClub Deutschland: Neue BMW Submarke heißt BMW i


    73. hybrid-autos.info, BMW i8 2013, abrufbar am 14. Oktober 2018.


    74. wiwo.de vom 6. Mai 2014, BMW i8: Super-Sportler oder Super-Mogler?, abgerufen am 19. Oktober 2018.


    75. Autosieger.de: KBA bestätigt: BMW Group führend bei Verbrauchsreduzierung – Autosieger.de – Auto-Magazin. In: autosieger.de. Abgerufen am 2. Juli 2016.


    76. BDI-Chef Dieter Kempf im Deutschlandfunk-Initerview (12. März 2017)


    77. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Mixed Zone: BMW steigt aus, Nada weitet aus. In: spiegel.de. Abgerufen am 2. Juli 2016.


    78. BMW Aktie - Börse Frankfurt. Abgerufen am 15. Dezember 2018. 


    79. BaFin - Bedeutende Stimmrechtsanteile nach § 33, § 38 und § 39 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Abgerufen am 15. Dezember 2018. 


    80. Historische Indexzusammensetzung DivDAX. Abgerufen am 13. Januar 2019 (englisch). 


    81. BMW Group: Geschäftsbericht 2000. Archiviert vom Original am 14. Mai 2016; abgerufen am 14. Mai 2016 (PDF; 2,7 MB). 


    82. abcde BMW Group: Geschäftsbericht 2005. Abgerufen am 14. Mai 2016 (PDF; 2,9 MB). 


    83. abcde BMW Group: Geschäftsbericht 2010. Abgerufen am 14. Mai 2016 (PDF; 4,9 MB). 


    84. abcde Geschäftsbericht 2015 (Memento vom 25. April 2016 im Internet Archive)


    85. Geschäftsbericht 2016 (Memento vom 26. März 2017 im Internet Archive)


    86. BMW muss 157 Millionen Franken an die Schweiz zahlen. Neue Zürcher Zeitung, 10. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.


    87. BMW AG . unklarheiten.de, abgerufen am 17. September 2015.


    88. BMW: Becker wird Chef-Lobbyist auf auto-motor-sport.de (Memento vom 11. Januar 2014 im Internet Archive). In: auto motor und sport, 30. November 2007. Abgerufen am 31. Januar 2010.


    89. Heß macht Politik für BMW in Brüssel. (Memento vom 18. August 2012 im Internet Archive) (PDF) politik-kommunikation.de; abgerufen am 31. Januar 2010.


    90. Der lange Lauf beziehungsweise die lange Dienstfahrt zu sich selbst. Joschka Fischer jetzt Berater für BMW. auf bild.de, 20. September 2009; abgerufen am 31. Januar 2010.


    91. Schmiergeld-Anklage gegen früheren BMW-Einkaufsmanager. In: Süddeutsche Zeitung. 25. August 2006, abgerufen am 23. November 2015. 


    92. Drei Jahre Haft für BMW-Einkaufsleiter. In: Handelsblatt. 15. September 2006, abgerufen am 23. November 2015. 


    93. Anklage gegen BMW-Manager. In: Focus. 9. Juni 2007, abgerufen am 23. November 2015. 


    94. Alexander Krug: Verlockungen. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Mai 2010, abgerufen am 23. November 2015. 


    95. abcd Daten auf Rädern, C't Nr. 9/2016, S. 170ff


    96. Hans Koberstein und Markus Steinhausen: Der saubere Diesel – Wie Nachrüstung doch funktioniert, ZDF – „Frontal21“ vom 11. Dezember 2018 (YouTube)


    48.17707562777811.559333801389Koordinaten: 48° 10′ 37″ N, 11° 33′ 34″ O


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